Hamann rät ManCity zu Guardiola-Aus
Das Aus der kriselnden Königsklassen-Sieger von 2023 hatte sich angebahnt, wie TV-Experte Dietmar Hamann befand. Über die desolate Vorstellung der Mannschaft von Trainer Pep Guardiola zeigte der 51-Jährige sich allerdings verwundert.

„Überrascht hat mich, in welcher Deutlichkeit sie in Madrid unterlegen waren. Sie wurden von Real vorgeführt“, schrieb Hamann in seiner Kolumne bei Sky - und forderte Konsequenzen. Denn für einen Wiederaufbau der Mannschaft stünde der falsche Coach an der Seitenlinie.
„Trennung wäre vielleicht für beide Seiten das Beste“
„Wenn du eine Mannschaft neu aufbauen willst, brauchst du Geduld, aber auch Energie und Feuer. Und das sehe ich bei Guardiola im Moment nicht“, erklärte Hamann, der deswegen von einem Aus des Spaniers ausgehe: „Ich kann mir schwer vorstellen, dass er über den Sommer hinaus bei City sein wird.“
Hamann weiter: „Eine Trennung wäre vielleicht für beide Seiten das Beste.“ Auch der Kader brauche neue Impulse. „Einige Spieler sind im Herbst oder Spätherbst ihrer Karrieren und nicht mehr in der Lage, auf höchstem Niveau zu spielen. Seit Mittwoch ist endgültig klar, dass die Zeit dieser Mannschaft mit Spielern wie De Bruyne, Gündogan, Stones und Bernardo Silva vorbei ist“, legte sich der ehemalige deutsche Nationalspieler fest.
„Die Neuen, die sie im Winter geholt haben (Omar Marmoush, Nico Gonzalez und Abdukodir Khusanov, d. Red.) sind mit Sicherheit gute Spieler, aber ob sie City wieder auf das vorherige Level heben können, wird die Frage sein”, zeigte sich der 51-Jährige unsicher - legte sich jedoch fest, was seine Meinung bezüglich des Trainerstuhls angeht: „Man wird einen großen Schnitt machen müssen und ich habe starke Zweifel, ob dieser Schritt mit Guardiola möglich sein wird.“