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DFB-Pokal: Nach Verletzung! Fan-Zoff um Ducksch

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Fan-Zoff um Ducksch

Werder Bremen scheitert sensationell im Pokal bei Arminia Bielefeld. Marvin Ducksch muss verletzt ausgewechselt werden und legt sich mit dem Publikum an.
Der Negativtrend des SV Werder Bremen setzt sich auch im DFB-Pokal fort. Nach dem Aus in Bielefeld überwiegt bei Niklas Stark, Leonardo Bittencourt und Ole Werner die Enttäuschung.
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Werder Bremen scheitert sensationell im Pokal bei Arminia Bielefeld. Marvin Ducksch muss verletzt ausgewechselt werden und legt sich mit dem Publikum an.

Werder-Stürmer Marvin Ducksch erlebte im DFB-Pokal einen echten Abend zum Vergessen. Sein Team blamierte sich beim Drittligisten Arminia Bielefeld und verpasste nach der 1:2-Niederlage den Halbfinaleinzug.

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Der Stürmer stand dabei speziell im Fokus, wenn auch nicht wie gewünscht sportlich. Denn Ducksch musste schon nach einer knappen halben Stunde verletzt ausgewechselt werden. Der 30-Jährige zog sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine Verletzung am rechten Oberschenkel zu.

Ducksch legte sich nach seiner Verletzung mit den Fans an
Ducksch legte sich nach seiner Verletzung mit den Fans an

Anschließend musste Werders Topstürmer ausgewechselt werden und lieferte sich kurz danach ein kurzes Wortgefecht mit einigen Bielefelder Fans. In Richtung von Ducksch waren zuvor einige schwarze Papierkugeln geflogen.

DFB-Pokal: Werder nach Ducksch-Auswechslung von der Rolle

Nach der Ducksch-Auswechslung verlor sein Team dann komplett den Faden. „Zauberfuß“ Louis Oppie, über den die meisten Angriffe liefen, fand mit einer Flanke Joel Felix, der freistehend über das Tor köpfte (33.). Dann eroberte Wörl den Ball, zog vom Strafraumeck ab und traf präzise ins lange Eck.

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Und es ging weiter nur in eine Richtung. Werder-Torhüter Michael Zetterer parierte einen Freistoß von Stefano Russo spektakulär (37.). Mael Corboz erzwang nach einer Flanke ein Eigentor von Malatini. „Was ist hier los?“, brüllte der Stadionsprecher gegen den Jubel an. Ganz Bielefeld glaubte nun an die nächste Sensation - und die Halbfinal-Prämie von über drei Millionen Euro.

Bremens Trainer Ole Werner wechselte in der Pause doppelt, sein Team betrat das Feld mehrere Minuten vor den Gastgebern und wirkte hochmotiviert: Justin Njinmah scheiterte freistehend an Kersken (48.), dem eingewechselten Oliver Burke gelang nach einem leichtfertigen Ballverlust dann aber der Anschlusstreffer. Christopher Lannert (58.) verpasste auf der anderen Seite nach einem Konter den dritten Arminia-Treffer.

In der siebenminütigen Nachspielzeit verpasste Amos Pieper mit einem Kopfball an die Latte (90.+2) den Ausgleich. Wenig später traf Sam Schreck zum 3:1, doch das Tor wurde wegen eines vorangegangenen Foulspiels zurückgenommen.

Nach dem SC Freiburg und Union Berlin sind die kriselnden Bremer bereits der dritte Bundesligist, der beim Favoritenschreck aus Ostwestfalen scheiterte.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)