Er war der Macher hinter dem Bundesliga-Aufstieg von Union Berlin, nun wollte Oliver Ruhnert für das Bündnis Sahra Wagenknecht in den Bundestag - doch das knappe Scheitern des BSW an der Fünf-Prozent-Hürde hat dies zunichte gemacht.
Was wird nun aus Ruhnert?
Die berufliche Zukunft des 53-Jährigen ist nun offen: Der ehemalige Geschäftsführer von Union war im Sommer 2024 auf eigenen Wunsch in seinen alten Job als Chefscout der „Eisernen“ zurückversetzt worden. Wegen seiner Kandidatur hatte Ruhnert sein Amt ruhen lassen - denkt nun aber über eine Rückkehr in den Fußball nach.

Ruhnert hat mit Fußball nicht abgeschlossen
Im Gespräch mit T-Online betonte Ruhnert nach der Wahl am Sonntag, dass er noch keine konkreten Planungen habe, wie es für ihn weitergehe: „Dafür ist die Wahl noch zu frisch.“
Im gleichen Atemzug betonte Ruhnert: „Jeder weiß, wie sehr ich meinen Job im Fußball liebe. Selbstverständlich möchte ich dort weiterhin aktiv sein. Menschen, die sich um ein öffentliches Mandat bewerben, kehren ja häufiger in ihren Job zurück, sollte die Wahl nicht gelingen.“
Wie das Portal Reviersport berichtet, wird bei Union Berlin in den kommenden Tagen darüber diskutiert, ob Ruhnert seinen Posten als Chefscout wieder aufnehmen soll.
Ruhnert, in der Vergangenheit auch beim FC Schalke 04 im Gespräch, wurde von T-Online auch auf andere mögliche Engagements angesprochen. Seine Antwort: „Im Fußball ist vieles möglich. Ehrlicherweise fühle ich mich in meiner Funktion des Chefscouts sehr wohl und strebe gerade nicht nach anderen Funktionen.“