Nochmal alles gut gegangen für Sebastian Vettel.
Schneckenrunde? Vettel ohne Strafe
Beim Qualifying zum Großen Preis von Bahrain landete der Deutsche hinter Ferrari-Kollege Charles Leclerc auf Rang zwei, musste sich im Anschluss aber vor den Sportkommissaren verantworten.
Dem Deutschen wurde vorgeworfen, im ersten Abschnitt des Qualifyings unnötigerweise langsam gefahren zu sein und damit eine Behinderung für andere Fahrer dargestellt zu haben. Zudem stand im Raum, dass er sich nicht an die Weisung der Renndirektion gehalten habe.
Nach Analyse der Geschehnisse sind die Kommissare nun aber zu der Erkenntnis gelangt, dass Vettel nicht absichtlich zu langsam gefahren ist.
In der Begründung der Regelhüter heißt es, dass sich Vettel in der betreffenden Runde verbremst und dabei beide Vorderreifen beschädigt habe. Aufgrund dessen sei es zu starken Vibrationen gekommen, die auch durch Messungen von Ferrari bestätigt wurden. Darum habe Vettel seine Runde abgebrochen, war aber aufgrund der platten Reifen aber nicht in der Lage, die erforderliche Mindestzeit von 1:55 Minuten zu erbringen.
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Grosjean gab Vettel die Schuld
Direkt in die Situation verwickelt war auch Haas-Pilot Romain Grosjean. Dieser hatte den Deutschen bereits vor dessen Verhandlung als Schuldigen ausgemacht. "Er hat das ungeschrieben Gesetzt missachtet, wonach man vor der letzten Kurve nicht mehr überholt. Er ist einfach an der Schlange vorbeigefahren und hat sich vor mich gesetzt", erklärte Grosjean seine Sicht der Dinge.




Aus diesem Grund hatte der Haas-Pilot mehr Abstand nach hinten gelassen und war dem hinter ihm fahrenden Lando Norris im Weg gestanden. Grosjean musste sich für seine Behinderung an Norris und seine langsame Fahrweise bereits verantworten.
Der 32-Jährige wurde um drei Plätze nach hinten versetzt, zudem erhält er einen Strafpunkt auf seine Fahrerlizenz.
Vettel dagegen kann wie geplant von Startreihe eins aus ins Rennen gehen.