Real Madrid und die Schiedsrichter in La Liga - es ist ein nicht endendes Thema. Am vergangenen Wochenende fühlten sich die Madrilenen erneut von den Unparteiischen benachteiligt. Jude Bellingham sah in der 39. Minute die Rote Karte für eine vermeintliche Beleidigung gegen den Schiedsrichter.
Bellingham droht harte Strafe
Beim 1:1 gegen CA Osasuna soll er den Schiedsrichter mit den Worten „Fuck you“ beleidigt haben - das erklärte der Schiedsrichter Jose Luis Munuera Montero nach der Partie in seinem Schiedsrichterbericht.

Die Madrilenen und Bellingham argumentierten, dass der Engländer lediglich „Fuck off“ gesagt hätte. Die Königlichen beteuern zwar ihre Unschuld, eine Umkehrung der Entscheidung des Unparteiischen scheint aber unwahrscheinlich.
Sollte dem Offiziellen recht gegeben werden, droht dem Ex-Dortmunder eine harte Strafe.
Bellingham droht eine Strafe von bis zu zwölf Spielen
Im Artikel 94 des Disziplinarkodex des Königlichen Spanischen Fußballverbands RFEF steht, dass „das Beleidigen, Beschimpfen oder Ansprechen des Hauptschiedsrichters, der Assistenten, des vierten Offiziellen, der Direktoren oder Sportbehörden in beleidigenden Begriffen oder Haltungen“ mit einer Sperre von vier bis zu zwölf Spielen bestraft werden sollte.
Wird keine „schwerwiegende Handlung“ festgestellt, könnte der 21-Jährige von einer langen Strafe verschont bleiben und er müsste wahrscheinlich nur ein oder zwei Spiele aussetzen.
Bellingham fällt wieder durch Beleidigung auf
Es ist nicht das erste Mal, dass Bellingham mit solchen Aussagen dem Schiedsrichtergespann gegenüber auffällig wurde. Bereits im Stadtderby gegen Atlético Madrid zeichneten Außenmikrofone auf, wie er den Linienrichter mit „Fuck you“ beleidigte.
Zu solchen Vorkommnissen soll es auch gegen Espanyol Barcelona und AC Mailand in der Champions League gekommen sein. Dort geht es am Mittwoch für die Königlichen gegen Manchester City weiter (21 Uhr im LIVETICKER). Dann wird Bellingham wieder auch im Aufgebot von Carlo Ancelotti stehen.