Ousmane Dembélé trifft in der Champions League zum zweiten Mal in Folge auf einen Ex-Klub: Im Viertelfinale wurde der französische Weltmeister dabei zum Albtraum für seinen ehemaligen Arbeitgeber FC Barcelona - jetzt freut er sich auf Borussia Dortmund.
Lässt Dembélé BVB wieder leiden?
„Das ist eine große Chance für uns“, sagte Dembélé nach dem Triumph mit Paris Saint-Germain über Barca zum bevorstehenden Halbfinal-Duell mit dem BVB. Zuvor hatte er Barcelona leiden lassen, sowohl im Hin- als auch im Rückspiel je ein Tor erzielt. Für die Fans besonders schmerzhaft: Anders als mittlerweile häufig praktiziert jubelte er dabei trotz Vergangenheit beim Gegner ausgelassen.
Was so manchem Barca-Fan missfiel, wie unter anderem die Reaktionen in den Sozialen Medien zeigten. Ein Bild von Dembélé ging nach dem Rückspiel viral: Zu sehen ist der Offensivspieler, der die Schlussminuten der Partie auf der Bank verbrachte - und dabei ein Grinsen in Maximalbreite aufgesetzt hatte.
Pfiffe lassen Dembélé kalt
Die UEFA erklärte den 26-Jährigen zum Spieler des Spiels, neben seinem Tor war auch der von ihm herausgeholte Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:1 entscheidend. Dembélé ließ sich über 180 Minuten von den Pfiffen und Verwünschungen (Auf einem Banner war zu lesen: „Wir vergessen nicht, Judas“) der Barca-Fans nicht beirren.
„Der Empfang, den ich erhalten habe? Ich habe es sehr gut erlebt, denn ich habe es schon 2021 erlebt, hier in Barcelona ausgepfiffen zu werden“, sagte er Canal+. Barca hatte er im Sommer 2023 verlassen, vor dem Spiel wurde sein Trikot in den Straßen verbrannt.
Dembélé ließ das alles kalt: „Ich werde mein Spiel nicht wegen der Pfiffe ändern. Ich bin konzentriert geblieben. Ich habe mein Bestes gegeben. Hier ein Tor zu erzielen, einen Elfmeter zu bekommen... Ich bin zufrieden mit meiner Leistung.“
Nun also wartet der BVB, von dem er sich einst mit einem geräuschvollen Streik verabschiedete. Bisher traf er bereits zweimal auf die Schwarz-Gelben. Er gewann dabei mit Barca 3:1, mit PSG 2:0 - eine passende Bilanz für den Ex-Klub-Schreck.