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The Rock verstört bei WWE-Comeback: "Ich will deine Seele!"

The Rock verstört bei WWE-Comeback

Dwayne „The Rock“ Johnson nimmt bei WWE SmackDown seine Story mit Champion Cody Rhodes wieder auf - auf spannende Art und Weise.
The Rock hatte bei WWE SmackDown einen klaren Wunsch an Cody Rhodes
The Rock hatte bei WWE SmackDown einen klaren Wunsch an Cody Rhodes
© WWE
Dwayne „The Rock“ Johnson nimmt bei WWE SmackDown seine Story mit Champion Cody Rhodes wieder auf - auf spannende Art und Weise.

Zu Beginn des Jahres überraschte Dwayne „The Rock“ Johnson bei WWE, indem er seine Story mit Champion Cody Rhodes scheinbar beendete. Die Einschätzung war verfrüht, wie sich nun zeigt.

Die Rückkehr der WWE-Ikone bei der TV-Show SmackDown in der Nacht endete auf Aufsehen erregende Weise, indem er Rhodes ein unmoralisches Angebot unterbreitete - das offensichtlich dazu führen wird, dass die Spannungen aus dem vergangenen Jahr weitergehen. Auf die eine oder andere Weise.

WWE-Wiedersehen zwischen Rock und Rhodes

Johnson - seit Anfang 2024 auch Teilhaber beim WWE-Mutterkonzern TKO - verkündete bei SmackDown den Austragungsort der Megashow WrestleMania 42 im kommenden Jahr (New Orleans, wo auch SmackDown stattfand) und wandte sich später an Rhodes.

Der Austausch der beiden rief die Vorgeschichte aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung: Rock wünschte sich von Rhodes, auf sein WrestleMania-Titelmatch gegen Roman Reigns zu verzichten und ihm die Bühne zu überlassen - Rhodes verweigerte sich, worauf sich Rock gegen Rhodes wandte und mit Reigns verbündete - bei Mania pinnte Rock Rhodes in einem Tag Team Match und versuchte dann vergeblich, Rhodes' Titelgewinn gegen Reigns zu verhindern.

Zu Beginn des Jahres schien Rock mit lobenden Worten für Rhodes die Geschichte hinter sich zu lassen (und erntete für diesen Bruch Fan-Kritik). Nun gab es doch wieder Spannungen - auf andere, subtilere Weise.

Megastar will Rhodes' „Seele“

Rock pries den „American Nightmare“ bei SmackDown einmal mehr, diesmal aber mit einem Pferdefuß: Rock erklärte, dass Cody ein großartiger Champion sei, aber er wolle, dass Cody „sein Champion“ werde.

Cody nahm dies reserviert auf und bestand - an die Fans gewandt - darauf, dass er „ihr Champion“ sei, der Champion der Menschen. The Rock versprach derweil, dass er Cody auf ein höheres Level bringen werde. Rhodes solle bedenken, welche Türe er ihm öffnen könne mit seiner Fanbase, seinen Connections nach Hollywood, seiner riesigen Macht.

Rock ergänzte, dass ihn beeindruckt habe, dass Rhodes sich ihm im vergangenen Jahr widersetzt habe. Damit habe er Schneid gezeigt und bewiesen, dass er nicht wie jeder andere, etwas Besonderes sei. Umso verlockender sei nun für Rock, sich mit Rhodes zu verbrüdern und WWE gemeinsam zu regieren.

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Rock erklärte schließlich, dass er am kommenden Wochenende bei No Escape (Elimination Chamber) in Toronto und Rhodes' Antwort erwarte. Das Segment erreichte seinen dramatischen Höhepunkt, indem Rock Rhodes sagte, dass er etwas hätte, dass er mehr als alles andere haben wolle.

Auf die Frage, ob es um den Titel gehe, ob darum alles kreise, verneinte The Rock und sprach einen absichtsvoll verstörenden Satz aus: Er wolle nicht Rhodes Titel, „ich will deine Seele!“

Ein faustischer Pakt?

Beim diesjährigen Jahreshöhepunkt WrestleMania 41 in Las Vegas am 17. und 18. April scheint Rhodes auf die zurücktretende WWE-Legende John Cena - einen alten Rivalen Rocks - zu treffen. Über Rock gab es in den vergangenen Monaten Meldungen, dass er diesmal keine Zeit für ein Mania-Match habe.

Der neueste Rock-Auftritt legt nicht zwingend etwas anderes nahe, in einer Pressekonferenz nach der Show erklärte Rock auch, dass die Story zwischen Rhodes und ihm „womöglich nie zu einem Match führen wird“. Was die beiden gestartet haben, sei vielschichtiger, spezieller und die beiden würden es genießen.

In der Tat bekommt die Geschichte zwischen Rock und Rhodes mit dem Motiv des Pakts mit dem Teufel eine neue Ebene. Das Zusammenspiel erinnert an Faust und Mephisto, „Der Pate“ („ein Angebot, das er nicht ablehnen kann“) oder aus Wrestling-Sicht an die legendäre Fehde zwischen WWE-Gründer Vince McMahon und Rock-Weggefährte „Stone Cold“ Steve Austin, die darum kreiste, dass McMahon Austin kontrollieren wollte und Austin sich widersetzte.

In gewisser Weise schlüpft der 52 Jahre alte Johnson nun in die Rolle des in Unehren geschiedenen McMahon - wohl mit dem Ziel, eine ähnlich erfolgreiche Story zu schaffen.