Die deutschen Snowboarder haben bei der WM in St. Moritz eine weitere Überraschung verpasst. Nach Silber im Parallel-Riesenslalom durch Stefan Baumeister waren Annika Morgan und Noah Viktor im Finale des Slopestyle-Wettbewerbs chancenlos beim Kampf um die Medaillen. Morgan belegte bei wechselnder Bewölkung und starkem Wind Rang sieben (67,85 Punkte), Vicktor erreichte Rang acht (62,79).
Deutsches Snowboard-Team verpasst Medaille
Gold bei den Frauen ging zum dritten Mal an Olympiasiegerin Zoi Sadowski-Synnott aus Neuseeland, die sich als letzte Starterin mit einem starken zweiten Run (90,15) noch vor die Japanerinnen Kokomo Murase (87,02) und Reira Iwabuchi (83,55) setzte. Bei den Männern siegte überraschend Liam Brearley aus Kanada (90,15) vor Big-Air-Olympiasieger Yiming Su (85,07) aus China und dem 16 Jahre alten Oliver Martin aus den USA (78,98) - alle drei gewannen erstmals eine WM-Medaille.
Morgan gelang ein solider erster Run, im zweiten stürzte sie beim letzten Sprung und konnte sich damit nicht verbessern. Bei der WM vor zwei Jahren in Georgien hatte die 23-Jährige Rang sechs belegt. Vicktor verpatzte seinen ersten Run, mit einem Sicherheitslauf im zweiten kletterte er noch von Rang 15 nach oben.
Die nächste Entscheidung der Snowboarder ist am Samstag der Parallel-Slalom.