Das hat LeBron noch nie geschafft

von SID
Sind diese Philadelphia 76ers überhaupt zu stoppen?
2:16

Sind diese Philadelphia 76ers überhaupt zu stoppen?

LeBron James und seine neue Mannschaft zeigen große Moral. Das Team des deutschen Isaiah Hartenstein holt den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Altstar LeBron James ist mit seinem neuen Team makellos geblieben – dank der größten Aufholjagd in dessen langer Karriere. Die Philadelphia 76ers legten mit ihrem neuen Superteam um den NBA-Rekordscorer gegen die Cleveland Cavaliers ein wahnsinniges Comeback hin.

Der Rückstand betrug dabei zwischenzeitlich schon bis zu 29 Punkten. Die Sixers schlugen LeBrons „Herzensteam“ letztlich mit 114:106, zur Halbzeit hatte es 45:69 gestanden. Ein größeres Comeback war dem „Chosen One“ noch nie gelungen.

LeBron James hat den größten Comeback-Sieg seiner NBA-Karriere gefeiert
LeBron James hat den größten Comeback-Sieg seiner NBA-Karriere gefeiertLeBron James hat den größten Comeback-Sieg seiner NBA-Karriere gefeiert© GETTY IMAGES/AFP/SID/Ishika Samant

„Man will sich nicht darauf verlassen“, sagte James nach der Partie: „Ich finde es toll zu wissen, dass wir tief im Inneren nicht diese Aufgebermentalität haben. Man will sich niemals umschauen und sagen müssen, dass die Jungs aufgegeben haben. Aber man will sich nicht zu oft in solche Situationen bringen.“

LeBron James schwächelt beim Wurf, aber Maxey trumpft auf

Erneut glänzte als Topscorer Tyrese Maxey (32 Punkte), James lieferte 17 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists, schwächelte aber bei der Wurfquote (5 von 14 aus dem Feld, 35,7 Prozent Trefferquote) und leistete sich mit fünf Turnovern die meiten seines Teams. Philly konnte sich dabei aber vor allem auf ihre Startaufstellung verlassen, die Bankspieler lieferten lediglich neun Punkte.

Bei Cleveland, das vor der Saison Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder an die Charlotte Hornets abgegeben hatte, glänzte Topspieler Donovan Mitchell mit 32 Zählern.

DEINE MEINUNG

NBA: Oklahoma City Thunder bleiben makellos

Titelkandidat Oklahoma City Thunder und der deutsche Center Isaiah Hartenstein haben auch den zweiten Härtetest der neuen Saison bestanden und in der NBA eine weiße Weste behalten.

Der Meister von 2025 schlug die Denver Nuggets um Superstar Nikola Jokic mit 96:84, nach dem Auftakterfolg über die San Antonio Spurs (116:104) setzte OKC schon das zweite kleine Ausrufezeichen der jungen Spielzeit.

Hartenstein mit Problemen

Der Kanadier Shai Gilgeous-Alexander, wertvollster Spieler (MVP) der vergangenen beiden Jahre, erwischte mit 17 Punkten einen eher ruhigen Abend, bester Scorer war Jalen Williams mit 21 Zählern.

Hartenstein stand in der Anfangsformation, erzielte sechs Punkte und griff sechs Rebounds, traf allerdings nur drei seiner zehn Würfe. Der Schlüssel lag allerdings in der Defensive: den Serben Jokic (13 Punkte, sieben Rebounds, fünf Assists) hielt OKC ausgezeichnet in Schach.