Dennis Schröder ist nach einer ereignisreichen Zeit vor der Trade Deadline in der NBA schließlich bei den Detroit Pistons gelandet.
"Zum Glück bin ich hier gelandet"
Schröder tritt gegen Warriors nach
Dort fühlt er sich nach nur wenigen Tagen schon erstaunlich wohl – trotz des kalten Wetters und des vielen Schnees in der Motor City im US-Bundesstaat Michigan.
„Ich freue mich extrem, hier zu sein“, sagte der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft dem NDR.
Schröder muss Warriors verlassen
So begeistert er von den Pistons spricht, so enttäuscht ist er noch immer von den Warriors. „Golden State war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. In Detroit ist alles gut“, sagte der 31-Jährige.
Das Team aus Kalifornien hatte Schröder erst im Dezember von den Brooklyn Nets verpflichtet, aber nach nur sechs Wochen schon wieder an die Utah Jazz weitergegeben.
Von dort ging es dann – ohne ein einziges Mal für Utah gespielt zu haben – weiter nach Detroit.
Schröder über Detroit: „Zum Glück hier gelandet“
Dort kommt er zwar bislang nur als Backup für Starting Point Guard Cade Cunningham zum Einsatz, hat aber die ersten drei Spiele mit seinem neuen Team allesamt gewonnen.
„Zum Glück bin ich hier gelandet. Besser ging‘s nicht“, sagte Schröder. „Das ist genau, wie ich spielen will: schnell in der Offensive, viel Pick and Roll und in der Defensive Full-Court Press.“
Pistons mit guten Playoff-Chancen
Auch was die Aussichten auf die Playoffs betrifft, hat sich Schröder im Vergleich zu den Warriors verbessert.
Während Golden State im Westen noch darum bangen muss, überhaupt ins Play-In-Tournament der Klubs auf den Plätzen sieben bis zehn zu kommen, ist die Lage bei den Pistons überraschend positiv.
Detroit könnte als derzeit Sechster im Osten noch direkt in die Playoffs einziehen.
Schröder hatte kurz vor dem Ende der Tradefrist für Aufsehen gesorgt, als er das Transfersystem in der NBA als „moderne Sklaverei“ bezeichnete.
Nun scheint diese Zeit für ihn zumindest vorerst ein Happy End genommen zu haben.