0,3 Punkte, 0,3 Assists und 0,4 Rebounds, und 1 von 16 aus dem Feld - es sind Statistiken des Schreckens. Diese Zahlen gehören Bronny James Jr. in der diesjährigen NBA-Saison. In seiner Rookie-Saison kann der Sohn von LeBron James nicht überzeugen.
Emotionaler Appell wegen Bronny James
Die Zweifel an seiner NBA-Tauglichkeit werden immer lauter. Nun wendete sich Experte Stephen A. Smith mit einem emotionalen Statement an LeBron James.
NBA: Emotionaler Appell an LeBron James
„Ich appelliere an LeBron James als Vater. Hör auf damit!“, begann Smith sein Statement im ESPN-Format „First Take“. Der Hauptvorwurf des Experten: LeBron stelle seinen Sohn vor der ganzen Welt bloß. Es brauche kein Expertenauge, um zu sehen, dass Bronny noch nicht reif für die NBA sei. Keiner solle das besser wissen als der vierfache NBA-Champion.
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Wieso haben die Lakers Bronny James im Draft 2024 mit dem 55. Pick nach LA geholt? „Wir alle wissen, dass Bronny wegen seines Vaters in der NBA spielt“, ist sich der Experte sicher. Schon gegen Ende seiner College-Zeit gab es Zweifel an der NBA-Tauglichkeit des 20-Jährigen. So stand Bronny vom ersten Spiel an unter ganz besonderer Beobachtung.
„Er ist LeBrons Sohn. Jeder weiß, wie viel Aufmerksamkeit das mit sich bringt. Jeder weiß, was die Menschen sagen werden. Jeder weiß, was sie mit ihm machen werden. Wie tut man ihm damit einen Gefallen?“, fragte sich Smith weiter. Dabei merkt man, wie sehr im dieses Thema am Herzen liegt: „Es wäre schlimm, ihm nicht die Daumen zu drücken. Ich wünsche ihm nur das Beste.“
Smith zu LeBron: „Du stellst deinen Sohn bloß“
In seinem Statement richtete sich Smith mehrmals direkt an LeBron: „Wir wissen, dass er noch nicht bereit ist. Ich spreche einen der besten zwei Spieler aller Zeiten an: Du weißt besser als jeder einzige Basketball-Analyst, was diese Statistiken bedeuten. Du weißt, was das mit deinem Sohn macht. Du stellst deinen Sohn auf diese Weise bloß.“
Smith fordere von LeBron, seinen Sohn vom Druck der NBA-Bühne zu befreien. Der Youngster solle seine Karriere erstmal in der G-League weiterführen.
Weil Bronny in der NBA trotzdem regelmäßig Spielzeit bekomme, verhindere er damit, dass andere, talentierte Spieler den Sprung verpassen. Und das nur, weil Bronny wegen seines Vaters in gewisser Weise einen Sonderstatus genießt. Smith empfahl Bronny, sich weiter in der G-League zu beweisen: „Wir lieben das, was wir von ihm in der G-League sehen. Das ist, wo er hingehört.“
Im März 2023 zeigte sich LeBron noch davon überzeugt, dass Bronny in die NBA gehöre. Damals tweete der 40-Jährige: „Bronny ist definitiv besser als einige dieser Pfeifen, die ich heute auf dem League Pass gesehen habe.“ Aus heutiger Sicht hat sich LeBron damals wohl getäuscht.