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Muss Gündogan direkt wieder weg? Brisante Klausel könnte Barca zum Verhängnis werden

Gündogan bald wieder weg?

Ilkay Gündogan wechselt zum FC Barcelona. Sein neuer Vertrag enthält angeblich eine brisante Klausel, die den Katalanen um die Ohren fliegen könnte.
Champions-League-Sieger Ilkay Gündogan ist neuer Fußballer des Jahres in Deutschland.
Ilkay Gündogan wechselt zum FC Barcelona. Sein neuer Vertrag enthält angeblich eine brisante Klausel, die den Katalanen um die Ohren fliegen könnte.

Wirbel um Ilkay Gündogan! Der Neuzugang des FC Barcelona könnte am Sonntag beim Ligastart sein Liga-Debüt für die Katalanen gegen Getafe geben. Es könnte aber auch ganz anders kommen.

Denn wie The Athletic bereits bei Bekanntwerden der Verpflichtung berichtete, soll das Arbeitspapier des DFB-Stars eine brisante Klausel enthalten. So könne der Mittelfeldspieler die Katalanen ablösefrei verlassen, sollte der Klub ihn nicht bei der Liga registrieren können.

Wird diese Klausel Barca zum Verhängnis?

Auch die spanische Sport griff diese Klausel nun wieder auf - und betonte, dass den Verantwortlichen der Katalanen so langsam aber sicher die Zeit davonrennt. Nur noch bis zum 13. August hat Barca offenbar noch Luft, um seine Hausaufgaben zu machen.

Weder Gündogan noch die anderen Neuzugänge Inigo Martínez und Oriol Romeu konnten bislang bei La Liga für den Spielbetrieb registriert werden. Gleiches gilt für diverse Spieler, die ihren Vertrag kürzlich verlängerten, darunter Ronald Araujo und Alejandro Balde.

Der Grund: Die Gehaltobergrenze in der spanischen Liga. Barca-Präsident Joan Laporta hofft, bis zum Ligastart noch genügend Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren zu können, um die Bedingungen von La Liga in Sachen Registrierung neuer Spieler erfüllen zu können. Doch das ist bisher nicht geschehen, auch der anvisierte Verkauf von Ousmané Dembélé zu Paris Saint-Germain ist ins Stocken geraten.

Gündogan Abgang täte doppelt weh

Im Fall Gündogan, der einen Vertrag über zwei Jahre plus Option auf ein weiteres unterschrieben hat, wäre eine Nicht-Registrierung gleich doppelt schmerzhaft. Nicht nur, dass der 32-Jährige Barca direkt wieder den Rücken kehren könnte, den Berichten zufolge müsste der Klub dem deutschen Nationalspieler im Falle des Falles dennoch das komplette erste Jahresgehalt zahlen.

Der FC Barcelona hatte bereits in den vergangenen Jahren große Probleme, Spieler zu registrieren. Der Grund sind die anhaltenden finanzielle Probleme des Vereins, die ihren Spielraum bei der Gehaltsobergrenze beeinträchtigen.