In Timo Bolls Abschiedssaison sind in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) während der Hauptrunde mehrere Zuschauerrekorde gefallen. 66.815 Besucher bei den insgesamt 132 Spielen bedeuten den besten Zuspruch seit der Abschaffung des Paarkreuz-Systems vor fast 18 Jahren.
Boll und Co. sorgen für Rekorde

Vor dem Durchbruch der Schallmauer von 60.000 Zuschauern hatte der absolute Höchstwert bei 52.980 Anhängern (90 Begegnungen) gestanden. In der nacholympischen Saison erreichten erstmals alle Klubs eine Gesamtzuschauerzahl bei ihren Heimspielen von jeweils mindestens 3000 Fans. Im Vergleich zur vergangenen Saison mit nur elf Teams (48.849 Besucher) konnten die zwölf Vereine in der ausklingenden Spielzeit pro Begegnung ein Plus von fast 14 Prozent verzeichnen.
Als Zuschauerattraktion erwies sich erneut Rekordsieger Borussia Düsseldorf nicht zuletzt aufgrund der Abschiedstour seines Idols Boll. Die Rheinländer verbesserten sowohl mit 13.580 Besuchern bei Heimauftritten als auch mit 9879 Fans bei Gastspielen ihre eigenen Liga-Rekorde. Dadurch erreichte Düsseldorf außerdem als erster Verein in der Bundesliga-Geschichte innerhalb einer Saison ein Gesamtpublikum von mehr als 20.000 Tischtennis-Interessierten.
In der anstehenden Play-off-Runde mit mindestens vier Halbfinalbegegnungen (Düsseldorf gegen TSV Bad Königshofen und TTF Liebherr Ochsenhausen gegen 1. FC Saarbrücken-TT) sowie dem Endspiel am 15. Juni in Frankfurt winkt der Eliteklasse der erstmalige Sprung über die Grenze von 70.000 Zuschauern in einer Saison. Alleine für das Finale rechnet die TTBL mit rund 3000 Besuchern.