Alexander Zverev nähert sich Nummer 1 – aber Sorgen um Knöchel
So abgezockt spielt die baldige Nummer 1 der Welt
Alexander Zverev wird nach einem harten Kampf seiner Favoritenrolle gerecht und macht weiter Boden auf den verletzten Jannik Sinner gut. Allerdings schien der Hamburger mit einem körperlichem Probleme zu kämpfen.
60. Saisonsieg und der nächste Schritt auf der Mission Nummer 1: Alexander Zverev ist trotz offensichtlicher körperlicher Probleme ins Achtelfinale des Tennis-Masters von Shanghai eingezogen.
Der deutsche Topspieler setzte sich am Sonntag mit 6:4, 6:8 (8:10), 6:3 gegen den Franzosen Quentin Halys durch und kommt seinem Ziel näher – allerdings kämpfte Zverev im dritten Satz offenbar mit Knöchelproblemen.
Mit einem Halbfinaleinzug wäre der Hamburger, der am Ende des Matches nicht mehr rund lief, zum Jahresende sicher die Nummer eins der Welt.
Nummer 1 winkt: Zverev verkürzt Rückstand auf Sinner
Zverev verkürzt durch seinen vierten Erfolg in diesem Jahr gegen Halys den Rückstand auf Jannik Sinner weiter.
Der Italiener, der den Tennisthron derzeit besetzt, beendete seine Saison aufgrund von Knieproblemen vorzeitig und wird bis zum Ende des Jahres entsprechend weitere Punkte verlieren.
Für Zverev geht es bei normalem Verlauf nur noch um den Zeitpunkt, wann er als erster deutscher Profi seit Boris Becker den Spitzenplatz einnimmt.
Alexander Zverev kämpft mit Problemen am Knöchel
Gegen Halys hatte der Weltranglistenzweite in den drei vorherigen Duellen in diesem Jahr jeweils richtig arbeiten müssen. Zweimal dabei (in Paris und New York) auf dem Weg zu seinen Grand-Slam-Triumphen, die die Karriere des Hamburgers veränderten und Grundlage für die Jagd nach der Spitzenposition im Ranking sind.
In Shanghai spielte der Außenseiter zunächst zu fehlerhaft, um den erneut stark aufschlagenden Zverev im ersten Satz zu gefährden.
Anfang des zweiten Durchgangs meckerte Zverev offenbar unzufrieden mit seiner Bespannung in Richtung seiner Box und verspürte fortan deutlich mehr Gegenwehr des Weltranglisten-48.
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Nach dem Satzausgleich reagierte Zverev aber in Manier einen Spitzenspielers und zog das Match auf seine Seite, obwohl er phasenweise im dritten Satz wohl mit Knöchelproblemen zu kämpfen hatte.