Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid ein bitteres Déjà-vu erlebt. Der Weltranglistenzweite aus Hamburg unterlag im Achtelfinale wie im Vorjahr dem Argentinier Francisco Cerúndolo mit 5:7, 3:6 und verpasste die Runde der letzten acht in der spanischen Hauptstadt zum dritten Mal in Folge.
Raus! Bitteres Déjà-vu für Zverev
Raus! Bitteres Déjà-vu für Zverev
Gegen den Sandplatzexperten Cerúndolo war es für Zverev die dritte Niederlage im dritten Spiel.
Nach seinem Triumph in München endete die Serie des topgesetzten Zverev bei sieben Siegen, in Madrid wollte der 28-Jährige eigentlich das nächste Topergebnis nachlegen. Nun bleibt Zverev vor den French Open (ab. 25. Mai), wo er sich die besten Chancen auf den lang ersehnten Grand-Slam-Titel ausrechnet, nur noch das Masters in Rom als Vorbereitung.
Große Chance für Zverev dahin
Dabei war das Feld in Madrid offen wie selten. Branchenführer Jannik Sinner (Italien) fehlt wegen seiner Dopingsperre, Carlos Alcaraz (Spanien) verletzt. Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic (Serbien) und Titelverteidiger Andrej Rublew (Russland) waren bereits ausgeschieden.
Doch schon bei seinem hart erkämpften Zweitrundensieg gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina hatte Zverev phasenweise offenbart, wie fragil sein Spiel und seine Psyche noch sind, nachdem er sich in München aus einer wochenlangen Formkrise herausgekämpft hatte. Gegen Cerúndolo steht seine Bilanz nun bei 0:3.
„Ich bin super glücklich. Ich weiß, dass er es liebt, hier zu spielen“, sagte Cerúndolo im On-Court-Interview: „Er ist ein unglaublicher Spieler. Ich bin einfach froh, wieder gewonnen zu haben.“
In einer Partie mit mäßigem Unterhaltungswert brachten beide Spieler ihre Aufschlagspiele zunächst recht problemlos durch, bis Zverev beim Stand von 5:6 plötzlich wackelte - und Cerúndolo seinen zweiten Break- und Satzball nutzte.
Der Argentinier hatte Zverev in diesem Jahr bereits im Viertelfinale von Buenos Aires ausgeschaltet, und im zweiten Durchgang blieb der Weltranglisten-21. fokussiert. Zverev haderte wie in seiner Zweitrundenpartie gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit dem Hawk-Eye, wenig später kassierte er das Break zum 0:2 - und konnte die Wende nicht mehr einläuten.