Soufiane El Bakkali hat seine Dominanz über 3000 m Hindernis untermauert und erneut olympisches Gold gewonnen. Der Marokkaner triumphierte am Mittwoch im Stade de France in 8:06,05 Minuten und wiederholte damit als erster Hindernisläufer seit 88 Jahren einen Olympiasieg bei den darauffolgenden Sommerspielen.
Marokkaner mit seltenem Kunststück
Das Kunststück war zuletzt dem Finnen Volmari Iso-Hollo in den Jahren 1932 und 1936 gelungen. Für El Bakkali ist es das vierte große Gold in Serie. Neben seinem Olympiasieg vor drei Jahren in Tokio holte er auch die WM-Titel 2022 in Eugene und 2023 in Budapest.
Deutsche Läufer scheitern im Vorlauf
Silber ging in Paris an Kenneth Rooks (USA/8:06,41), Bronze gewann Abraham Kibiwot (Kenia/8:06,47). In einem lange taktischen Rennen zündete der 28-jährige El Bakkali auf der Schlussrunde den Turbo und profitierte auch von einem schlimmen Sturz. Auf der Gegengerade blieb der Weltjahresbeste und Weltrekordler Lamecha Girma aus Äthiopien am drittletzten Hindernis hängen und musste wenig später auf einer Bahre von der Bahn getragen werden.
Der EM-Dritte Karl Bebendorf (Dresden), Frederik Ruppert (Tübingen) und Velten Schneider (Sindelfingen) waren im Vorlauf ausgeschieden.