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Olympia: Emotionaler Sieg der DFB-Frauen für verletzte Oberdorf

DFB-Frauen mit Aktion für Oberdorf

Die deutschen Fußballerinnen setzen beim Auftaktsieg bei den Olympischen Spielen ein Zeichen für die verletzte Lena Oberdorf.
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris soll neue Maßstäbe setzen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Dasselbe gilt für die Planungen beim deutschen Team für Olympia 2024.
Die deutschen Fußballerinnen setzen beim Auftaktsieg bei den Olympischen Spielen ein Zeichen für die verletzte Lena Oberdorf.

Die deutschen Fußballerinnen haben auch nach dem souveränen Auftaktsieg bei den Olympischen Spielen an ihre verletzte Abräumerin Lena Oberdorf gedacht. „Sie ist bei uns und wir nehmen sie mit auf die Reise. Wir freuen uns, sie teilhaben lassen zu können“, sagte Torschützin Marina Hegering nach dem 3:0 (1:0) gegen Australien in Marseille.

Emotionales Zeichen der Mannschaft

Vor dem Spiel hatte die Mannschaft ein Trikot der 22-Jährigen neben Maskottchen "Ottienne" in die Mitte des Mannschaftskreises gelegt. Nach dem Spiel streifte sich Angreiferin Lea Schüller das Oberdorf-Trikot über. "Sie machen sich Gedanken, sie denken drüber nach. Es macht einfach Spaß, muss man sagen", sagte Bundestrainer Horst Hrubesch lobend: "Ich denke, Obi wird sich auch gefreut haben."

Unterstützung von zu Hause

Oberdorf, die aufgrund einer Kreuz- und Innenbandverletzung fehlt und jedes Tor vor dem heimischen Fernseher bejubelte, hatte sich vor dem Spiel bei den DFB-Frauen gemeldet. "Sie gibt uns auch die Unterstützung. Sie hat für uns ein paar Worte vor dem Spiel aufgenommen", berichtete Hegering. Der Inhalt bleibe "natürlich mannschaftsintern".

Viertelfinale im Visier

Dank der ersten drei Punkte hat Deutschland das Viertelfinale bereits im Visier. Am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und Eurosport) wartet in Gruppe B das Duell mit Rekord-Olympiasieger USA, ehe es drei Tage später zum Abschluss gegen Sambia geht (19 Uhr).