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Zoff zwischen Federica Brignone und Sofia Goggia schwelt auch nach Olympia weiter

Nächste Runde im Zoff der Ski-Stars

Nach ihrem Disput mit Federica Brignone kontert Sofia Goggia die Aussagen von deren Mutter. Es geht um Ego-Vorwürfe und ein Verletzungs-Comeback während der Olympischen Spiele.
Daniela Maier muss Olympia-Bronze zurückgeben. Die deutsche Skicrosserin hatte in Peking mit ihrem Fairplay begeistert. Nun verliert sie ihre Medaille. Selbst die Nutznießerin hat Mitleid.
Nach ihrem Disput mit Federica Brignone kontert Sofia Goggia die Aussagen von deren Mutter. Es geht um Ego-Vorwürfe und ein Verletzungs-Comeback während der Olympischen Spiele.

Die Olympischen Spiele sind längst rum, aber der Zoff zwischen den italienischen Ski-Stars Sofia Goggia und Federica Brignone schwelt weiter.

Im Brennpunkt dabei steht einmal mehr Brignones Mutter Maria Rosa Quario. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)

„Es ist das erste Mal, dass ich offen und klar darüber spreche. Die Worte von Quario sind nicht nur ein Affront gegen mich, sondern gegen alle, die sich um mich gekümmert haben und es für alle anderen Athleten weiter tun“, wetterte Silbermedaillen-Gewinnerin Goggia bei RTL.

Italiens Ski-Stars im Clinch - Mutter mittendrin

Hintergrund der Auseinandersetzung: Schon seit Jahren können sich die 29-Jährige und ihre Rivalin Brignone nicht sonderlich gut ausstehen.

Während der Olympischen Spiele nun hatte Quario, selbst ehemalige Skiläuferin, neues Öl in Feuer gegossen, Goggia dabei als egozentrisch dargestellt und deren Verletzung vor den Spielen in Peking heruntergespielt.

„Sie ist egozentrisch und genießt es, immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen“, so die 60-Jährige bei Radio Capital nach Goggias Silbermedaillen-Coup. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Goggia schießt zurück gegen Brignone-Mutter

„Wirkt ein Mensch nicht egozentrisch, wenn er wenige Stunden nach dem Rennen zu Hause anruft, aber nicht, um seine Freude und seinen Stolz zu teilen, sondern um zu erfahren, wie die Reaktionen auf seine Medaille in Italien waren?“, schrieb die heutige Journalistin weiter in einem Artikel für Il Giornale. (BERICHT: Der Fluch von Olympiasiegerin Goggia)

Dass Mama Brignone zudem von einer „nicht so schwerwiegenden“ Blessur sprach und anzweifelte, „dass man 23 Tage nach einem Beinbruch zurückkehren kann“, brachte Goggia nun vollends in Rage: „Ich, die Ärzte sowie die Trainer wissen genau, wie es um mich wenige Tage vor Olympia stand.“

Spannende Frage, ob der Zoff nach diesem Konter schon bald seine abermalige Fortsetzung findet.

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