Der Saisonstart für Red-Bull-Pilot Liam Lawson verlief enttäuschend. Die brutale Konsequenz: Der 23 Jahre alte Neuseeländer soll nach nur zwei Rennen ersetzt und zum Tochterteam Racing Bulls abgeschoben werden. Schlimm genug für den Youngster, der sich aber plötzlich Gerüchten um noch drastischere Auswirkungen ausgesetzt sieht.
Fahrer-„Erdbeben“ wegen Red Bull?
Wie unter anderem die spanische Redaktion von Motorsport.com berichtet, habe Red Bull ein Auge auf Francisco Colapinto geworfen. Die Rede ist von einem „möglichen Erdbeben“ im Fahrerlager.

Red-Bull-Rookie plötzlich ganz raus aus Formel 1?
Demnach soll Colapinto, aktuell als Ersatzfahrer bei Alpine unter Vertrag, den Platz von Yuki Tsunoda bei den Racing Bulls übernehmen, wenn dieser Lawson bei Red Bull ersetzt. Das würde allerdings heißen, dass es für Lawson keinen Platz mehr gäbe.
Ziemlich viel Konjunktiv also. Das gewöhnlich gut informierte Portal Motorsport-total.com erklärt bereits, die Gerüchte „seien mit Vorsicht zu genießen“, da es der Strategie von Red Bull widerspreche, Fahrer aus laufenden Verträgen herauszukaufen, was bei Colapinto nötig wäre.
Lawson hatte an den ersten beiden Rennwochenenden in Australien und China nicht überzeugt. Nach schwachen Leistungen in Melbourne wurde es dabei in Shanghai noch schlimmer, als er sowohl im Sprint-Qualifying als auch im Qualifying den letzten Platz belegte.