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"Er ist einfach überfordert": Schumacher fällt deutliches Urteil

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Schumacher fällt vernichtendes Urteil

Die Tage von Jack Doohan bei Alpine scheinen schon nach zwei Saisonrennen gezählt zu sein. Experte Ralf Schumacher fällt ein vernichtendes Urteil - und berichtet von einem mächtigen Zweifler.
Alpine-Fahrer Jack Doohan steht in der Kritik
Alpine-Fahrer Jack Doohan steht in der Kritik
© IMAGO/Every Second Media
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Die Tage von Jack Doohan bei Alpine scheinen schon nach zwei Saisonrennen gezählt zu sein. Experte Ralf Schumacher fällt ein vernichtendes Urteil - und berichtet von einem mächtigen Zweifler.

In der Formel 1 geht es nach dem Großen Preis von China hoch her. So wurden unter anderem die Ferrari-Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc disqualifiziert, dazu droht mit Liam Lawson einem weiteren Fahrer bereits die Versetzung - und für einen anderen könnte es noch schlimmer kommen.

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Jack Doohan steht wie Lawson nach dem zweiten Rennen bereits massiv in der Kritik, zumal ihm bei Alpine mit Ersatzfahrer Franco Colapinto ein hochtalentierter Fahrer im Nacken sitzt, der bei seinen Einsätzen für Williams in der vergangenen Saison bereits sein Potenzial unter Beweis stellte.

Alpine-Fahrer Jack Doohan steht in der Kritik
Alpine-Fahrer Jack Doohan steht in der Kritik

Formel 1. Doohan sorgt zweimal für Ärger

Doohan sorgte an diesem Wochenende dagegen gleich zweimal für Ärger. So kollidierte er im Sprint-Rennen am Samstag nach einer übermotivierten Attacke in der letzten Runde mit Nico Hülkenberg.

Der Deutsche wurde danach bei Sky deutlich: „Unnötig, wenn man eh schon hinten rumgurkt und sich da noch sowas einfängt.“

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Im Rennen zeigte sich Doohan ähnlich übermotiviert, als er in der 46. Runde einen Angriff von Formel-1-Rookie Isack Hadjar im Racing Bull rabiat abzuwehren versuchte.

Als Hadjar zur Attacke ansetzte, zog der 22-jährige Australier erst sehr wild auf die andere Seite, um den Versuch abzublocken. Dennoch war der Franzose schneller, Doohan bremste daraufhin extrem spät bzw. zu spät - und drohte somit in den Kontrahenten hineinzurutschen.

Nur weil Hadjar rasch die Strecke verließ, konnte er auszuweichen.

Jack Doohan (l.) brachte Isack Hadjar beim Grand Prix von China in arge Not
Jack Doohan (l.) brachte Isack Hadjar beim Grand Prix von China in arge Not

Ralf Schumacher watscht Doohan ab

Bei Sky fand Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher klare Worte: „Doohan ist einfach überfordert. Das war gestern so und ist heute so. Da will er mit aller Gewalt seinen Platz halten. Der Unfall am Samstag in der letzten Runde war auch für nichts und wieder nichts. Der Film geht ein wenig zu schnell für ihn.“

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Auch die Rennleitung sah Doohan als Schuldigen und belegte diesen mit einer 10-Sekunden-Strafe. Am Ende reichte es aufgrund dreier Disqualifikationen noch für Rang 13, ohne Punkte blieb er dennoch.

Beendet Alpine die „kleine Zwangsehe” bald?

Nach dem Rennen äußerte sich Schumacher auch zu den Gerüchten, dass die Zukunft von Doohan bei Alpine sehr ungewiss ist: „Ich habe das Gefühl, die Entscheidung (Doohan zu verpflichten, Anm. d. Red.) wurde getroffen, bevor Flavio Briatore (Alpine-Berater, Anm.d.Red.) da war. Es ist eine kleine Zwangsehe. Es wirkt, als ob Flavio nicht so viel von ihm hält.“

Auch für Schumacher bekleckert sich Doohan aktuell mit wenig Ruhm, auch wenn es für einen jungen Fahrer nicht einfach sei. Doch Doohan habe auch „irrsinnig viele Testkilometer. Er müsste daher abliefern wie Piastri, was nicht klappt.“

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Schumacher stellte fest: „Im Gegenteil scheint er ein bisschen überfordert zu sein. Er will es mit der Brechstange, daher glaube ich, dass seine Tage bei Alpine eher gezählt sind.“

Doohan schon in Suzuka raus, „wenn es nach Flavio gehen würde“

Er glaubt sogar, dass Doohan nicht einmal mehr beim nächsten Rennen in Suzuka im Cockpit sitzen würde, „wenn es nach Flavio gehen würde.“ Dieser denke laut Schumacher, dass Colapinto wohl einen besseren Job machen würde.

Ob Doohan aber vertraglich überhaupt so einfach austauschbar ist, bleibt abzuwarten.

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Es gibt Gerüchte, dass sein Kontrakt nur für einige Rennen gilt, ehe er problemlos ersetzt werden kann. Dem widerspricht aber Doohans Vater.

Laut der Motorrad-Ikone Mick Doohan ist der Vertrag seines Sohns bei Alpine mindestens ein Jahr lang gültig.