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Kartbahn von Michael Schumacher in Kerpen wird geschlossen

Aus für Schumachers Kartbahn

Die Rennbahn, auf der Michael Schumacher die ersten Schritte seiner Karriere machte, muss geschlossen werden. Überraschend ist das nicht mehr.
Michael Schumacher bei einem Pressetermin in der Kartbahn Kerpen 1995
Michael Schumacher bei einem Pressetermin in der Kartbahn Kerpen 1995
© Imago
Die Rennbahn, auf der Michael Schumacher die ersten Schritte seiner Karriere machte, muss geschlossen werden. Überraschend ist das nicht mehr.

Es war nur eine Frage der Zeit: Die Kartbahn in Kerpen, auf der der Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und sein Bruder Ralf ihre Motorsport-Karrieren begannen, muss geschlossen werden. 

Die Rennbahn muss weichen, um für den Braunkohleabbau durch die Firma RWE Power Platz zu machen. Die Mitglieder des Kart-Club Kerpen entschieden sich daher im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, dem Entschädigungsangebot von RWE zuzustimmen. Schon seit Jahren ist bekannt, dass das Gelände im Abbaugebiet liegt. 

Noch kein Gelände für neue Kartbahn

Die finanzielle Entschädigung kommt nun der Eigentümergemeinschaft der Rennbahn zugute. Diese besteht zwei Dritteln aus Michael Schumacher und zu einem Drittel aus dem Kart-Club Kerpen. Als Teil der Vereinbarung will sich RWE zudem zukünftig als Sponsor für die Jugendförderung im Kartsport einsetzen. 

Die Rennbahn soll im Oktober 2020 übergeben werden. Eine alternative Location für ein neues Kart-Gelände konnte bisher nicht gefunden werden.