Home>Int. Fußball>Ligue 1>

Comeback nach 709 Tagen! Der vergessene Abwehrstar

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Der vergessene Abwehrstar

Nach 709 Tagen endet die Leidenszeit von Presnel Kimpembe. Fast zwei Jahre nach seinem letzten Spiel für PSG gibt der Abwehrstar sein Comeback. Hinter ihm liegt eine schwere Zeit.
Vor dem Coupe-de-France-Spiel gegen Le Mans spricht PSG-Trainer Luis Enrique über Ousmane Dembélé. Manchmal werde der Flügelspieler von den Medien nicht richtig behandelt.
Maximilian Lotz
Nach 709 Tagen endet die Leidenszeit von Presnel Kimpembe. Fast zwei Jahre nach seinem letzten Spiel für PSG gibt der Abwehrstar sein Comeback. Hinter ihm liegt eine schwere Zeit.

Es war nur ein Kurzeinsatz, doch für Presnel Kimpembe war die Einwechslung in der Schlussphase gegen Le Mans (2:0) im Achtelfinale der Coupe de France am Dienstagabend ein besonders emotionaler Moment.

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle" }

„Es war schön, zurückzukommen, auch wenn es nur zehn Minuten waren, es waren die längsten zehn Minuten meines Lebens“, schwärmte der Abwehrstar von Paris Saint-Germain hinterher. „Ich habe sie genossen.“

Presnel Kimpembe applaudiert nach seinem Comeback den PSG-Fans
Presnel Kimpembe applaudiert nach seinem Comeback den PSG-Fans

PSG-Star Kimpembe 709 Tage ohne Einsatz

Fast zwei Jahre hat der 29-Jährige kein Spiel mehr für PSG bestritten. Es ist exakt 709 Tage her, dass Kimpembe das letzte Mal auf dem Platz stand. Sein Einsatz an jenem 26. Februar 2023 im Stade Velodrome gegen Olympique Marseille dauerte nur wenige Minuten.

Nach einem Sprint ging Kimpembe plötzlich zu Boden und deutete sofort seine Auswechslung an. Es handelte sich um eine schwere Achillessehnenverletzung. Schon im Winter 2022 hatte der 28-malige französische Nationalspieler wegen Achillessehnenproblemen die WM in Katar verpasst. Doch diesmal war die Verletzung schwerwiegender.

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle2" }

Nach minutenlanger Behandlung auf dem Platz wurde er schließlich auf einer Trage abtransportiert. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Kimpembe durch den Spielertunnel getragen wurde und sich dabei die Hände vors Gesicht schlug. Es war der Beginn einer langen Leidenszeit.

Kimpembe feiert Comeback – Ex-BVB-Star mit besonderer Geste

„Es war sehr, sehr lang“, betonte Kimpembe nun am Dienstagabend nach seinem umjubelten Comeback, das sogar die gegnerischen Fans in Le Mans beklatschten. „Es wurde mir warm ums Herz, als das ganze Publikum mir zujubelte.“

Der frühere BVB-Star Achraf Hakimi überreichte als besondere Geste seinem Teamkollegen nach dessen Einwechselung in der 80. Minute die Kapitänsbinde.

„Das ist großartig. Ich habe das Glück, Teamkollegen zu haben, die während dieser Rekonvaleszenz hinter mir gestanden haben. Es war kompliziert, aber ich hatte das Glück, gut betreut zu werden“, sagte Kimpembe.

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle3" }

„Krieger“ Kimpembe ist zurück – auch Enrique atmet auf

Nachdem er fast zwei Jahre raus war, sei er einfach nur glücklich. „Ich bin ein Krieger“, unterstrich der Innenverteidiger. Die vergangenen Jahre seien aber auch „eine wirklich komplizierte Prüfung, die ich niemandem wünsche“ gewesen. Seine mentale Stärke und sein Glaube hätten ihm geholfen, diese Phase zu überstehen.

Auch PSG-Trainer Luis Enrique zeigte sich erleichtert nach der Rückkehr des früheren Leistungsträgers. „Presko hat zwei Jahre mit seinen körperlichen Problemen zu kämpfen gehabt. Er kommt immer besser in Form, er ist ein großer Anführer und eine große Persönlichkeit“, sagte Enrique bei BEIN Sports. „Ich bin sehr glücklich, wir alle sind glücklich.“