Einige haben seine WM-Nominierung nicht verstanden, jetzt könnte er wichtig werden.
Ist er Flicks Überraschung?
Lukas Klostermann ist ein Startelf-Kandidat für das Endspiel gegen Spanien! (WM 2022: Spanien - Deutschland, Sonntag 20 Uhr im LIVETICKER)
WM: Klostermann oder Kehrer?
Bundestrainer Hansi Flick will nach der Japan-Blamage (1:2) seine Hintermannschaft umbauen, vor allem die Rechtsverteidiger-Position neu besetzen – und schwankt dabei nach SPORT1-Informationen zwischen Klostermann und Thilo Kehrer. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)
„Ich werde mir nochmal Gedanken machen nach dem Abschlusstraining“, sagte Flick auf der Pressekonferenz am Freitag in Doha zu seiner Aufstellung: „Morgen bin ich sicher schlauer.“
Flick großer Fan von Klostermann
Fakt ist: Der Bundestrainer ist ein großer Fan von Klostermann! Auch während dessen monatelanger Verletzungspause hat der 57-Jährige immer Kontakt zu ihm gehalten.
„Du hast uns mit deiner Verletzung eine echte Baustelle aufgemacht“, soll Flick sogar in einem der vielen Telefongespräche zum Leipziger gesagt haben. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)
Klostermann hatte sich beim Supercup Anfang August gegen den FC Bayern einen Syndesmosebandanriss zugezogen. Fast drei Monate später, gerade noch rechtzeitig, beendete er seine Reha und sprang doch noch mit auf den WM-Zug.
In den vergangenen Tagen machte er sich unter Obhut der DFB-Ärzte fit, absolvierte jedes Training problemlos und kam beim ersten und einzigen Test gegen den Oman (1:0) vor eineinhalb Wochen zu einem 30-minütigen Kurzeinsatz. (DATEN: WM-Spielplan 2022)
Wird Klostermann jetzt zur großen Flick-Überraschung? Gut möglich!
Kimmich wohl keine Rechtsverteidiger-Option
West Ham-Star Kehrer steht beim Bundestrainer aber ebenfalls hoch im Kurs. „Wir haben auf der Rechtsverteidiger-Position einige Spieler, die dort spielen können“, sagte Flick vor dem Spanien-Kracher.
Joshua Kimmich ist wohl keine dieser Optionen – auch wenn einige Experten wie SPORT1-Kolumnist Kevin-Prince Boateng ihn dort einsetzen würden. (KOLUMNE: Ich würde sagen: Basta, Kimmich“)
Flick bat Kimmich bislang nicht darum, auf seiner früheren Position zu spielen – und gab auch am Freitag indirekt zu verstehen, ihn als Taktgeber im Mittelfeld zu benötigen.