Neue Entwicklungen um Cristiano Ronaldo
Ronaldo vor Karriereende? Diese Worte lassen aufhorchen
Nach seiner Abreise von der portugiesischen Nationalmannschaft gibt es zuletzt Berichte über einen angedachten Friedensgipfel zwischen Cristiano Ronaldo und Trainer Jorge Jesus. Doch Ronaldo hat offenbar andere Pläne.
Eine erhoffte Klärung des Zoffs zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus ist offenbar wieder in weitere Ferne gerückt. Denn die von der portugiesischen Presse enthüllten Reisepläne Ronaldos widersprechen einem für die kommende Woche angedachten Friedensgipfel.
Laut A Bola soll Ronaldo bereits am Sonntag nach Saudi-Arabien zurückreisen. Mit einem Privatjet wird CR7 demnach von Madrid aus nach Riad reisen. Die geplante Ankunftszeit entspricht dabei genau dem Anstoß der Nations-League-Partie zwischen Portugal und Norwegen im Estádio do Dragao am Sonntagabend (20.45 Uhr).
Vorbereitung statt Friedensgipfel: Ronaldo-Zoff schwelt weiter
Ronaldo soll dann Anfang der Woche mit seinem Team Al-Nassr die Vorbereitung auf das nächste Spiel am Freitag gegen Al-Diriyah aufnehmen. Damit dürfte der 41-Jährige aller Voraussicht nach vorerst nicht für ein klärendes Treffen mit dem portugiesischen Verband FPF persönlich zur Verfügung stehen.
Am Samstag hieß es, dass nun auch die Politik den Druck auf Verbandsboss Pedro Proenca erhöht habe. Eine Klärung des Konflikts sei auch im Hinblick auf die WM 2030 erwünscht, da Ronaldo bei Co-Gastgeber Portugal eine wichtige Rolle als Botschafter des Turniers einnehmen soll.
Der Zoff war am Mittwoch eskaliert, als Ronaldo noch während der Vorbereitung seines Nationalteams auf das Spiel gegen Dänemark das Team-Quartier in Kopenhagen verließ und nach Madrid flog.
Jorge Jesus: „Es geht nicht darum, Cristiano Ronaldo zu ignorieren“
In einem Instagram-Post deutete der Superstar das Ende seiner Karriere in der Selecao an und schrieb, zu „gegebener Zeit“ die „Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft“, der er sich „stets mit ganzer Kraft gewidmet“ habe, zu erklären.
Nationalcoach Jesus sagte am Samstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Norwegen: „Es geht nicht darum, Cristiano Ronaldo zu ignorieren.“ Er sei „ein Symbol der Nationalmannschaft und Portugals. Nach dem Spiel ist noch genügend Zeit, darüber zu sprechen.“ Während der 72-Jährige seine Bereitschaft für klärende Gespräche signalisierte, verfolgt Ronaldo aber nun vorerst offenbar andere Pläne.