Home>Fußball>Nations League>

Nations League: Deutschland zittert sich ins Halbfinale

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

DFB-Elf zittert sich ins Halbfinale

Die deutsche Nationalmannschaft zieht nach einer vogelwilden Partie ins Nations-League-Halbfinale ein. Die DFB-Elf beginnt gegen Italien furios, macht es aber nochmal unnötig spannend.
Welche Position ist die Richtige für Joshua Kimmich beim DFB? Im STAHLWERK Doppelpass wird darüber diskutiert.
SPORT1 Angebote | Anzeige
Die deutsche Nationalmannschaft zieht nach einer vogelwilden Partie ins Nations-League-Halbfinale ein. Die DFB-Elf beginnt gegen Italien furios, macht es aber nochmal unnötig spannend.

Die deutsche Nationalmannschaft steht im Nations-League-Halbfinale!

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle" }

Im Viertelfinal-Rückspiel reichte der DFB-Auswahl in Dortmund nach einer furiosen ersten Halbzeit ein 3:3 (3:0) gegen Italien, nachdem die Mannschaft von Julian Nagelsmann das Hinspiel in Mailand mit 2:1 (0:1) für sich entschieden hatte.

DFB-Elf: Erst Rausch - dann Schlendrian

Die Tore für Deutschland erzielten Joshua Kimmich (30.), Jamal Musiala (36.) und Tim Kleindienst (45.). Moise Kean machte es mit einem Doppelpack nochmal spannend (49., 69.), Giacomo Raspadori glich durch einen von Maximilian Mittelstädt verursachten Handelfmeter aus (90.+5).

„Die erste Hälfte war schon beeindruckend, in allen Phasen, auch mit dem Ball waren wir unfassbar aggressiv“, freute sich Nagelsmann nach dem Spiel bei RTL. Man habe zur Halbzeit - auch in der Höhe - verdient geführt. „Leider trübt es ein bisschen, weil es am Ende nochmal wirklich knapp wurde“, musste der Bundestrainer eingestehen.

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle2" }

Kimmich traf vom Elfmeterpunkt zum 1:0 (30.), der DFB-Kapitän verwandelte eiskalt ins linke untere Eck und erinnerte dabei an Bayern-Teamkollege und Elfmeterexperte Harry Kane.

Italien blamiert sich bei Gegentreffer

Musiala erzielte nach einer Unaufmerksamkeit von Italiens Torwart Gianluigi Donnarumma auf kuriose Art und Weise das 2:0 (36.) - Experte Lothar Matthäus sprach in Anbetracht des Gegentores bei RTL von der „größten Peinlichkeit in der Geschichte des italienischen Fußballs”.

Gladbachs Kleindienst erhöhte vor dem Pausenpfiff sogar noch auf 3:0 (45.). Nach Wiederanpfiff verkürzte Kean nach einem folgenschweren Fehlpass von Leroy Sané auf 1:3 (49.), in der 69. Minute traf der Stürmer der AC Florenz zum 2:3. Ein vermeintlicher Foulelfmeter zugunsten der Italiener wurde nach VAR-Eingriff von Schiedsrichter Szymon Marciniak wieder zurückgenommen (76.), bis es tief in der Nachspielzeit schließlich doch noch Elfmeter für die Azzurri gab, Raspadori verwandelte.

Sané entschuldigte sich unmittelbar nach seinem Patzer bei seinen Teamkollegen. Im Rahmen eines Dreifachwechsels musste der Bayern-Star wenig später vom Feld (63.), für ihn kam der Dortmunder Karim Adeyemi in die Partie. Auch Leon Goretzka und Angelo Stiller mussten weichen, dafür kamen Pascal Groß und Nadiem Amiri.

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle3" }

Bisseck debütiert unter Nagelsmann

In der 77. Minute nahm Nagelsmann einen Doppelwechsel vor. Robert Andrich wurde für Musiala gebracht. Außerdem kam Yann Aurel Bisseck zu seinem Länderspieldebüt, für ihn musste Antonio Rüdiger weichen, der von den Fans mit Sprechchören abgefeiert wurde.

Deutschland zieht durch das Unentschieden ins Final Four ein und darf das Finalturnier der Nations League auch ausrichten. Die Spiele finden in Stuttgart und München statt. Im Halbfinale wartet mit Portugal die nächste Herausforderung auf die DFB-Elf.

„Gefühlt war es heute ein kleiner Sieg. Die erste Halbzeit war schon unfassbar gut. Ich gehe mit der Erkenntnis nach Hause, dass wir aber auch noch ein bisschen was zu tun haben“, sagte Nagelsmann abschließend.

{ "placeholderType": "MREC", "placement": "rectangle", "placementId": "rectangle4" }

Durch das Weiterkommen gegen Italien geht Deutschland in der WM-Qualifikation auch den Norwegern um Superstar Erling Haaland aus dem Weg und hat in der Gruppe A mit Slowakei, Nordirland und Luxemburg die vermeintlich leichteren Gegner.