Mats Hummels hätte nichts gegen ein Wiedersehen mit Eintracht Frankfurt in der K.o.-Phase der Europa League. „Dann müssten wir das Duell noch mal wiederholen. Das wäre okay für mich“, sagte Hummels lächelnd bei RTL.
„Hummels schon immer bewundert“
Mit 2:0 (1:0) entschied die AS Rom die Partie gegen die SGE zum Abschluss der Ligaphase souverän zu ihren Gunsten und sicherte sich damit ihren Platz in den Playoffs - auch dank Abwehrchef Hummels, der von Trainer Claudio Ranieri einmal mehr geadelt wurde.
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„Ich habe Hummels auch schon als Gegner immer bewundert. Er ist ein großer Spieler, der für seine Teamkollegen eine Bezugsperson ist“, schwärmte Ranieri bei Sky Italia.
Ranieri lobt Vorbild Hummels
Ganz allgemein meinte Ranieri: „In diesen großen Spielen zeigen sich die großen Spieler. Wenn man Spieler hat, die schon Weltmeisterschaften gewonnen haben, dann sind sie diejenigen, die die Mannschaft an die Hand nehmen.“
2014er Weltmeister Hummels geht als Führungsspieler bei der Roma voran. Nachdem er unter Coach Ivan Juric noch kaum berücksichtigt wurde, hat sich Hummels' Standing unter Ranieri komplett verändert. Der 73-Jährige, der sich nach der Saison in den Ruhestand verabschieden wird, setzt voll und ganz auf die Dienste des Ex-BVB-Stars.
„Ich habe ihm auch gesagt, dass er bleiben soll. Selbst wenn er nicht so viel spielt, ist er als Vorbild für die anderen wichtig. Die Art und Weise, wie er trainiert, ist so wertvoll“, betonte Ranieri. Hummels' Vertrag läuft aktuell zum Saisonende aus.
Ranieris Worte über Hummels sorgen für Lacher
„Ich habe den Spielern gesagt: Euer Körper ist euer Kapital. Schaut euch Hummels an, wie er sein Geschäft am Laufen hält. Dann haben alle angefangen zu lachen“, ergänzte Ranieri.
Hummels selbst lobte indes seine Teamkollegen. „Wir können schon echt gut verteidigen als Truppe. Das ist bei italienischen Mannschaften kein Geheimnis. Das kriegen wir schon hin, wenn wir dann im Block stehen“, sagte der 36-Jährige.
Brisantes Derby in der K.o.-Phase?
Viermal hintereinander stand die Roma in den vergangenen Jahren im Europapokal im Halbfinale. Hummels sieht zwar Potenzial, trat aber auch etwas auf die Euphoriebremse. „Man kann mit der Qualität, die wir haben, hoffen, dass es weit geht. Aber wir müssen uns schon steigern. Wir haben heute gezittert ums Weiterkommen, also um einen Platz unter den ersten 24. Da sollte man nicht zu hoch greifen, auch wenn ich sehr überzeugt bin von dieser Mannschaft.“
In den Playoffs treffen die Giallorossi entweder auf Ferencvaros Budapest oder den FC Porto. Im Achtelfinale könnte es dann zum Stadtderby gegen Lazio oder einem Duell mit Athletic Bilbao kommen. Die Partien werden am Freitag (13 Uhr) ausgelost.