Julian Nagelsmann hat die Auswechslungen von Bayern-Star Leon Goretzka und Antonio Rüdiger im Viertelfinal-Rückspiel der Nations League gegen Italien (3:3) als Vorsichtsmaßnahme verteidigt.
Nagelsmann: Können ja Kompany fragen
„Doch, das war schon eine gute Idee“, sagte der DFB-Coach auf eine entsprechende Nachfrage. „Leon hatte Oberschenkelprobleme, schon vor dem Spiel. Es war klar, dass er nur bis zur 60. Minute spielen kann“, sagte Nagelsmann.

„Sie können ja gerne mal Vincent Kompany (Bayern-Trainer, Anm.) fragen, wenn ich ihn jetzt durchgejagt hätte und er jetzt einen Faserriss hätte“, sagte der Bundestrainer weiter.
Darum ging auch Stiller vom Platz
Rüdiger hatte in der Vergangenheit immer mal wieder mit Patellasehnenproblemen zu kämpfen. Daher wollte Nagelsmann beim Innenverteidiger von Real Madrid ebenfalls kein Risiko eingehen.
Angelo Stiller nahm er wegen seiner Gelben Karte vorzeitig vom Feld. „Es stand 3:1. Warum soll ich da ins Risiko gehen? Wenn wir ein Tor gebraucht hätten, hätte ich ihn nicht ausgewechselt“, sagte Nagelsmann.