Das Gespräch zwischen Michael Ballack, Simon Rolfes, Max Eberl und DAZN-Moderator Daniel Herzog vor dem Champions-League-Kracher zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen (Endstand: 3:0) hatte es in sich. Wie steht es nun um die Causa Florian Wirtz?
Champions League: Plötzlich stellt Ballack Rolfes eine spannende Wirtz-Frage
Ballack lockt Rolfes mit Wirtz-Frage
In der Fragerunde wandte sich plötzlich Ballack an Rolfes, Geschäftsführer Sport in Leverkusen, und hakte nach, ob Wirtz in Anbetracht der immer größer werdenden Rivalität zwischen den beiden Vereinen überhaupt nach München wechseln dürfe? „Spielt das eine Rolle bei den Überlegungen?“, fragte Ballack den Bayer-Boss bei DAZN.
Rolfes weicht Ballack-Frage eiskalt aus
Doch Rolfes wollte sich nichts entlocken lassen und wich der Frage einfach aus: „Wir beschäftigen uns ja gar nicht damit, dass Flo geht“, erwiderte Rolfes. Der Klub konzentriere sich in erster Linie auf einen Verbleib des Ausnahmespielers, „dass er bleibt, dass er bei uns ist. Von daher ist alles andere ja kein Thema“, fuhr Rolfes fort.
Zunächst war Rolfes noch von Moderator Herzog gefragt worden, ob Eberl denn überhaupt schon bei ihm angerufen habe? „Nein, nein, nein. Max hat nicht angerufen. Wir haben ja Kontakt, sind in der Kommunikation und sehen uns häufig. Aber dann besprechen wir andere Themen“, konterte Rolfes.
Wirtz? Eberl hält sich bedeckt
Eberl selbst hielt sich, was das Thema Wirtz anging, ebenfalls bedeckt. „Er ist ein Spieler von Bayer Leverkusen, ein herausragender Spieler ohne Frage“, merkte Eberl an, verwies aber auch auf Jamal Musiala bei den Bayern, der gemeinsam mit Wirtz zu den besten Spielern in Deutschland zähle. Einen potenziellen Wirtz-Transfer um das Spiel herum zu kommentieren „gehört sich nicht“, wurde der Bayern-Sportvorstand deutlich.
„Das ist eine komische Frage“
Bei einer anderen Frage reagierte Rolfes verwunderter - als Herzog von ihm wissen wollte, welche Note er seinem Kollegen für das erste Arbeitsjahr beim FC Bayern geben wurde.
„Das ist eine komische Frage“, befand der ehemalige Mittelfeldspieler. Eberl habe seine Arbeit - bei all seinen Stationen - hervorragend gemacht: „Auch in diesem Job. Er hat viele, viele gute Sachen gemacht. Das ist unstrittig. Eine Note muss ich nicht geben“, sagte Rolfes.
Eberl, der Rolfes bei der Fragestellung mit einem Lächeln anschaute und dabei leicht mit den Augen rollte, nahm es mit Humor. „Simon kriegt eine Eins“, rief Eberl dazwischen.