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Sané glänzt! Aber Bayern muss spät zittern

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Persönlicher Rekord: Sané glänzt!

Der FC Bayern gibt sich im Titelrennen der Bundesliga keine Blöße. Auch wenn die Münchner gegen St. Pauli zwischenzeitlich wackeln.
Angesprochen auf die Verletzung von Alphonso Davies sehen die Bayern-Fans die Schuld nicht nur bei Kanada-Trainer Jesse Marsch.
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Der FC Bayern gibt sich im Titelrennen der Bundesliga keine Blöße. Auch wenn die Münchner gegen St. Pauli zwischenzeitlich wackeln.

Der FC Bayern bleibt in der Bundesliga weiter klar auf Titelkurs - vor allem dank Leroy Sané. Der Flügelstürmer schnürte beim 3:2 (1:1)-Sieg gegen den FC St. Pauli einen Doppelpack und stellte mit seinen Bundesligatoren Nummer acht und neun einen persönlichen Saison-Rekord auf.

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„Er ist gut drauf, wir sind sehr happy, wie er sich präsentiert“, sagte Sportdirektor Christoph Freund anschließend bei Sky und freute sich über „sehr wichtige drei Punkte. Zum Schluss haben wir es unnötig noch mal ein bisschen spannend gemacht. Es war kein Déjà-vu, aber wir haben wieder zwei Tore kassiert, das müssen wir abstellen und solche Spiele sicherer nach Hause spielen.“

Leroy Sané jubelte mit Harry Kane
Leroy Sané jubelte mit Harry Kane

Mit dem Sieg gegen den Aufsteiger baute der Rekordmeister den Vorsprung an der Tabellenspitze auf Titelverteidiger Bayer Leverkusen wieder auf sechs Punkte aus. Leverkusen hatte am Freitag mit einem 3:1-Sieg gegen den VfL Bochum die Münchner unter Druck gesetzt.

Toptorjäger Harry Kane (17.) brachte das Team von Trainer Vincent Kompany in Führung. Der Engländer traf damit gegen alle 19 Bundesligaklubs, gegen die er in seiner Zeit in München gespielt hat, mindestens einmal.

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Bayern-Abwehr wackelt

Die aufgrund der langfristigen Verletzungen von Alphonso Davies und Dayot Upamecano arg gebeutelte Defensive präsentierte sich gegen die Kiezkicker nicht immer sattelfest.

Elias Saad (27.) nutzte ein zu zögerliches Abwehrverhalten von Raphael Guerreiro und Eric Dier zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Manuel Neuers Vertreter Jonas Urbig blieb damit auch in seinem dritten Bundesligaspiel nicht ohne Gegentor. Kanes umgehende Antwort (30.) zählte wegen einer Abseitsposition nicht.

Nach dem Seitenwechsel vollendete Sané zwei sehenswerte Spielzüge. Zunächst versenkte er einen Steilpass von Michael Olise wuchtig im Netz (53.), dann musste er nach einem Querpass von Kane nur noch einschieben (71.). Sané, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, betrieb damit Werbung in eigener Sache.

Ito muss angeschlagen raus

Die Bayern beendeten die Partie in Unterzahl. Der eingewechselte Hiroki Ito klagte augenscheinlich über Schmerzen am rechten Fuß und konnte nicht mehr weiterspielen (87.). Die Münchner hatten ihr Wechselkontingent schon ausgeschöpft. Ito hatte die Hinrunde wegen eines langwierigen Mittelfußbruchs verpasst.

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Freund konnte unmittelbar nach dem Abpfiff noch nichts Genaues sagen. „Ich glaube, er ist umgeknickt, es ist sein Fuß, ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist.“

In Überzahl sorgte St. Pauli mit dem Treffer von Lars Ritzka (90.+3) nochmals für Spannung.

Bayern bleibt Spielidee treu

Die Ausfälle von Kapitän Manuel Neuer, Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Aleksandar Pavlovic und kurzfristig noch Kingsley Coman (Fußreizung) änderten nichts Grundlegendes an der Münchner Spielidee. Sechser Joshua Kimmich ließ sich meist fallen, um mit den beiden Innenverteidigern aufzubauen, die letzte Linie stand gewohnt hoch.

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Das sorgte für Dominanz, gab Pauli nach Balleroberungen aber auch die Gelegenheit zu Gegenstößen. Aus einer dieser Situationen entstand der Freistoß, den Kimmich ungewollt ans eigene Aluminium lenkte. Die Gäste bekamen immer dann Probleme, wenn die Bayern schnell kombinierten wie Musiala und Vorlagengeber Michael Olise vor dem 1:0. Kane hatte beim Abschluss meine Mühe. Der Engländer hat jetzt gegen alle seine 19 Bundesliga-Gegner getroffen.

Doch der Rekordmeister blieb wie zuletzt gegen Bochum (2:3) oder Berlin (1:1), gegen die er auch schon eine Führung verspielt hatte, sehr anfällig. Nach einer vertanen Chance von Davies-Ersatz Raphael Guerreiro (21.) schlug St. Pauli zurück: Manolis Saliakas konnte ungestört von Guerreiro flanken, im Zentrum ließ Upamecano-Vertreter Eric Dier den Torschützen Saad alleine.

Nach starkem Zuspiel von Jamal Musiala verhinderte Siebe van der Heyden gegen Sané (34.) vor der Torlinie den erneuten Rückstand. Doch die Gäste waren bis zur Pause in der Offensive sogar zielstrebiger als der klare Favorit.

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Joker Palhinha sieht gleich Gelb

Mit João Palhinha statt Goretzka wollte Trainer Vincent Kompany mit Wiederbeginn den Defensivverbund stabilisieren. Der zuletzt rotgesperrte Portugiese holte sich nach wenigen Minuten Gelb ab.

Doch die Bayern erkannten den Ernst der Lage. Ein langer Ball von Neuer-Ersatz Jonas Urbig und die gedankenschnelle Weiterleitung von Olise brachte gegen aufgerückte Gäste das 2:1.

Die Hausherren blieben dran, ihre Strafraumbesetzung ließ allerdings weiter zu wünschen übrig. Neuner Kane rieb sich oft im Mittelfeld auf, war aber als Assistent beim zweiten Sané-Treffer zur Stelle.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)