Während die Verträge von Manuel Neuer, Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich bereits erfolgreich beim FC Bayern verlängert wurden, ist die Zukunft von Thomas Müller und Leroy Sané weiterhin unklar.
Nutzt Bayern Neuerung für Verträge?
Die Verträge der beiden Spieler laufen zum Ende der aktuellen Saison am 30. Juni aus, Stand jetzt wären sowohl Müller als auch Sané anschließend ablösefrei zu verpflichten.
Dreesen: "Für diese Fälle gibt es ein Fenster"
Dass im Sommer zum allerersten Mal eine Klub-Weltmeisterschaft mit 32 Teams - unter anderem mit dem FC Bayern - ausgetragen wird, erschwert die Planungen der Bayern-Verantwortlichen. Wird der deutsche Rekordmeister mit Müller und Sané zur Klub-WM in die USA reisen, obwohl beide ab dem 1. Juli offiziell nicht mehr bei den Münchnern unter Vertrag stehen würden?
„Für diese Fälle gibt es ein Fenster, Ende Juni oder Anfang Juli, wo man Verträge unter bestimmten Voraussetzungen verlängern kann. Das müssen wir abstimmen“, erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen am Montag bei einem Medientermin in München.
FIFA schafft neues Zeitfenster
Die Klub-Weltmeisterschaft wird vom 14. Juni bis zum 13. Juli in den USA ausgetragen. Mit dem angesprochenen Fenster meinte Dreesen ein von der FIFA neu eingeführtes Zeitfenster vom 27. Juni bis 3. Juli, in dem laut FIFA „im Rahmen bestimmter Einschränkungen“ Spieler, deren Verträge auslaufen, ersetzt werden können.
Diese Möglichkeit schuf der Weltverband eben genau für Fälle wie die Müllers oder Sanés, deren Verträge mitten im Verlauf der Klub-WM auslaufen würden. Durch das neu geschaffene Fenster könnten Spieler während der Klub-WM für verschiedene Teilnehmer auflaufen. „Ziel ist es jedoch, Vereine und Spieler, deren Verträge auslaufen, zu ermutigen, eine geeignete Lösung zu finden, um die Teilnahme der Spieler zu erleichtern“, ließ die FIFA wissen.
Es ist davon auszugehen, dass der FC Bayern vor Beginn dieses Fensters eine Entscheidung bezüglich der Zukunft Müllers und Sanés treffen und verkünden wird. Dreesen stellte anschließend klar: „Wir wollen den bestmöglichen Kader haben, weil wir das bestmögliche Ergebnis erzielen wollen. Wir werden alles tun, damit wir bestmöglich aufgestellt sind.“