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Hamann reagiert auf Eberls Tinnitus-Kritik

Hamann reagiert auf Tinnitus-Kritik

„Es gehört zum Geschäft“, sagt Dietmar Hamann über die Kritik von Max Eberl. Was der Ex-Bayern-Star über die verbalen Attacken wirklich denkt, verrät er jetzt.
Max Eberl wird auf eine neuerliche Hamann-Kritik angesprochen. Die Reaktion des Bayern-Bosses fällt kurz und deutlich aus.
„Es gehört zum Geschäft“, sagt Dietmar Hamann über die Kritik von Max Eberl. Was der Ex-Bayern-Star über die verbalen Attacken wirklich denkt, verrät er jetzt.

Dietmar Hamann polarisiert durch seine Aussagen zu aktuellen Themen im deutschen Fußball regelmäßig und muss sich deshalb oft auch der Kritik von Vereinsverantwortlichen stellen.

In der aktuellen Podcastfolge von Talk & Tipps von wettbasis äußerte sich Hamann nun konkret zur Kritik von Max Eberl, der die Aussagen von Hamann im Oktober als „Tinnitus im Ohr” bezeichnet hatte.

Geht es nach Hamann, sei Kritik und Gegenkritik im Fußballgeschäft völlig normal: „Wenn man kritisiert, kann es auch passieren, dass jemand was zurück sagt. Das gehört dazu. Das ist Teil des Geschäfts, also ich stehe darüber und ich bin mir sicher er auch.“

Er fügte hinzu, dass Eberls Reaktion als Sportvorstand des FC Bayern ganz selbstverständlich sei. „Dass er seine Spieler, den Verein und die Mannschaft schützt, ist ganz normal“, erklärte der 51-Jährige.

Eberl kritisierte Hamann als „Tinnitus im Ohr“

Die aktuellen Aussagen von Hamann beziehen sich auf einen Vorfall aus dem Oktober Ende, als Max Eberl öffentlich auf die Kritik von Didi Hamann an Harry Kane reagierte. Hamann hatte in seiner Sky-Kolumne die Leistungen des Bayern-Stars hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf die 100 Millionen Euro, die für ihn gezahlt wurden.

„Ich habe schon nach der EM im Sommer gesagt, dass er den Beweis noch schuldig ist, die 100 Millionen wert zu sein – auch wenn er letztes Jahr über 30 Tore geschossen hat“, so Hamann.

Eberl reagierte darauf auf einer Pressekonferenz und erklärte, dass Hamann wie ein „Tinnitus im Ohr“ sei, der „alle drei Tage hochkommt“. Er kritisierte die wiederholte, öffentliche Infragestellung von Kanes Qualität und stellte klar, dass Hamann seiner Meinung nach keine objektive Grundlage für seine Aussagen habe.

Dieser Streit habe das Verhältnis der beiden nicht nachhaltig beschädigt, wie Hamann jetzt im Podcast erklärte: „Ich hab mal vor einem Jahr mit ihm telefoniert, bevor er anfing bei Bayern. Seitdem habe ich nicht mehr mit ihm gesprochen, aber wenn man sich mal über den Weg läuft, bin ich mir sicher, dass man mal eine Tasse Kaffee trinken und sich unterhalten wird.“