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Ungeheuerliche Vorwürfe: FC Bayern geht gegen Fake-Scout vor

Bayern geht gegen Fake-Scout vor

Der FC Bayern geht gegen einen falschen Talentscout vor, gegen den ungeheuerliche Vorwürfe im Raum stehen.
Ein tragischer Todesfall erschüttert den FC Bayern
Ein tragischer Todesfall erschüttert den FC Bayern
© IMAGO/Ulrich Wagner
Der FC Bayern geht gegen einen falschen Talentscout vor, gegen den ungeheuerliche Vorwürfe im Raum stehen.

Der FC Bayern hat zivilrechtliche Schritte gegen einen Mann eingeleitet, der sich als Talentscout des deutschen Rekordmeisters ausgegeben haben soll, um an Nacktbilder von jugendlichen Fußballern zu kommen.

Das bestätigte ein Sprecher des Vereins der dpa. Die Polizei habe mit den Münchnern Rücksprache gehalten.

Der 25 Jahre alte Tatverdächtige muss sich derzeit auch in einem strafrechtlichen Verfahren vor dem Landgericht Ravensburg verantworten. Ihm wird unter anderem die Verbreitung von Jugendpornografie vorgeworfen.

Angeklagter nutzt offenbar Traum der Kinder aus

Laut des Vorsitzenden Richters habe der Angeklagte zu Prozessbeginn ein umfassendes Geständnis abgegeben.

Die führende Ermittlerin erklärte der dpa derweil, dass noch nicht klar sei, wie viele Fälle es gebe. „Es ist noch unglaublich viel“, sagte sie.

„Das sind alles Jungs, die einen Traum haben vom Profifußball“, führte die namentlich nicht genannte Ermittlerin aus. Die betroffenen Jugendlichen lebten zum Teil auf Sportinternaten. Der Angeklagte habe mit Druck und Drohungen auf die Minderjährigen eingewirkt.

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Der Angeklagte soll vorgegeben haben, die Nacktbilder für eine Leistungsdiagnostik der Fußballtalente zu brauchen. Bei Videotelefonaten soll er die Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren auch dazu gebracht haben, sexuelle Handlungen vorzunehmen.

Die angeblichen Taten sollen sich zwischen März 2023 und Juni 2024 abgespielt haben.