Beim Liga-Debüt zeigte sich Harry Kane auf Anhieb von seiner besten Seite, führte den FC Bayern gegen Werder Bremen zum deutlichen 4:0-Auftakterfolg und konnte sich selbst einmal in die Torschützenliste eintragen.
FC Bayern: Diesen Regelbruch erlaubte sich Kane beim Debüt
Regelbruch bei Kanes Bayern-Debüt
Dabei ging fast unter, dass sich der 30-Jährige streng genommen einen kleinen Regelverstoß erlaubte. An seiner linken Hand trug Kane seinen abgeklebten Ehering - das ist laut Regelwerk in der Bundesliga normalerweise verboten.
Wie Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer erklärte, hätte dies von den Unparteiischen um Felix Zwayer bemerkt werden müssen. „Laut Regel 4 der Bundesliga-Spielordnung ist das Tragen von Schmuck – sei es eine Halskette, ein Armband, Ohrringe oder eben ein Ehering – verboten. Das gilt auch, wenn der Schmuck mit Tape zugeklebt ist“, wird der 55-Jährige von Bild zitiert.
„Eigentlich fällt ein Verstoß gegen die Regel dem Schiedsrichtergespann auf, da vor Spielbeginn in den Katakomben und vor Einwechslungen Checks auf verbotene Ausrüstungsgegenstände gemacht werden“, fügte Kinhöfer hinzu.
Dieses Jubel-Ritual hat Kane
Das war bei Kanes Debüt offensichtlich nicht der Fall. Stattdessen führte der Bayern-Neuzugang eine persönliche Tradition fort, die bereits aus seiner Zeit in England bekannt ist.
„Offiziell ist das Tragen von Ringen in England auch verboten. Wenn diese abgeklebt sind, lassen die Schiedsrichter in der Premier League es aber offenbar zu“, betonte Tottenham-Reporter Vivek Chaudhary von der Daily Mail. Denn auch bei den Spurs spielte Kane regelmäßig mit einem getapten Ring.
Der Grund: Nach erzielten Treffern küsst der Stürmer oftmals seinen Ehering, widmet die Momente seiner Frau Katie Goodland - darauf wird Kane möglicherweise aber demnächst verzichten müssen.