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Schalke weiter hoch verschuldet - Fans entlasten Ex-Bosse nicht

So hoch ist Schalke noch verschuldet

Der FC Schalke ist zurück in der Bundesliga und darf auf höhere Einnahmen hoffen. Trotzdem sind die Schulden immer noch sehr hoch.
Der FC Schalke 04 hat mit Frank Kramer einen neuen Chef-Trainer verpflichtet. Der neue Coach hat sich am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.
Der FC Schalke ist zurück in der Bundesliga und darf auf höhere Einnahmen hoffen. Trotzdem sind die Schulden immer noch sehr hoch.

Fünf Wochen nach der Rückkehr in die Bundesliga hat Schalke 04 seine Fans auf einen langen Abstiegskampf eingestimmt.

„Der Klassenerhalt und der Abbau der Verbindlichkeiten sind unser Ziel für diese und die nächste Saison“, sagte Vorstandschef Bernd Schröder auf der Mitgliederversammlung der Königsblauen am Sonntag in der Arena. Erst danach könne man wieder andere Ziele angehen.

Auch Sportvorstand Peter Knäbel betonte: "Unser Ziel ist der Klassenerhalt, der Klassenerhalt, der Klassenerhalt." Gleichzeitig versprach er, dass die Mannschaft "bundesligatauglich" sein werde, "klar ist aber auch: Wir müssen in allen Bereichen besser werden."

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Aufsichtsratschef Axel Hefer erklärte mit Blick auf die hohen Schulden: „Es war klar, dass es Jahre dauern würde, den Verein zu sanieren und wieder in der Bundesliga zu etablieren. Aber das Vertrauen der Finanzmärkte kehrt langsam zurück.“

Fans entlasten Heidel, Peters und Co. nicht

Laut Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers seien die Verbindlichkeiten zwar um rund 30 Millionen Euro gesenkt worden, sie betragen aber immer noch 183,5 Millionen. "Der Rucksack ist ein wenig leichter geworden", sagte sie.

Für den letztjährigen Abstieg und die desolate Finanzlage machten die Mitglieder die alte Führungsriege verantwortlich.

Die Vorstände Christian Heidel, Peter Peters, Alexander Jobst und Jochen Schneider sowie der Aufsichtsrat um den ehemaligen Chef Clemens Tönnies wurden für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 nicht entlastet. Die neue Führung mit Schröder, Knäbel und Rühl-Hamers erhielt für 2021 dagegen die Entlastung.