Robert Lewandowski besticht nicht nur mit schönen Toren, sondern auch mit einer erstaunlichen Konstanz. Der polnische Angreifer des FC Bayern ist kaum verletzt, lange Zwangspausen sind eine absolute Seltenheit. (BERICHT: Wie Lewandowski über Wechsel entscheidet)
Torjubel, Fitness, Elfer: Bayern-Star Lewandowski erklärt seine Geheimnisse
Lewandowski verrät Geheimnisse
Nun hat der Stürmerstar im Interview mit dem Focus-Magazin FC Style erklärt, warum er auch mit 33 Jahren noch fitter ist als so mancher 25-Jährige, was es mit seinem Torjubel auf sich hat und wie er mit Niederlagen umgeht. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Lewandowskis Fitness-Geheimnis: Gymnastik und Video-Analyse
Robert Lewandowski über ...
... seine erstaunliche Physis: „Als ich jung war, habe ich viel Gymnastik gemacht, um meinen Körper flexibel zu halten. Das ist wichtig. Der Körper braucht ganz verschiedene Bewegungsmuster, so vielseitig wie möglich. Wenn er nur die fußballspezifischen Abläufe kennt, dann können schlimme Verletzungen passieren, falls das Spiel mal eine ungewöhnliche Bewegung erzwingt.“
... seine Anfänge im Sport und wer ihm den Weg wies: „Mein Vater. Der war ja Sportlehrer. Ich denke, dass Kindheit und Adoleszenz absolut entscheidend sind für ein gutes Körpergefühl. Was man bis 17 gemacht hat, ist die Vorbereitung für die nächsten zehn, zwanzig Jahre. Das lässt sich später kaum nachholen.“
... ehrgeizige Trainingseinheiten als Junge im Garten: „Ich hatte von meinem Opa eine Videokamera bekommen und mich ständig aufgenommen, weil ich wissen wollte, wie meine Bewegungsabläufe aussahen.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
... seinen Umgang mit Niederlagen: „Dann gehe ich direkt nach Hause. Die Kids, meine Familie, das ist das beste Gegenmittel, mit dem man sehr schnell vergessen kann, was blöd gelaufen ist. Auf lange Sicht ist das sowieso das Beste, was einem passieren kann: in die Augen der Kinder zu blicken, die einen mit bedingungsloser Liebe anlachen. Das erdet einen sofort.“
Lewandowski erklärt seinen Torjubel
... seinen Torjubel mit den Fäusten vor der Brust: „Ach, das ist nichts Tiefgründiges. Wir saßen mal mit meiner Familie und Freunden zusammen, meine Tochter Klara war zwei und hat die Hände so gehalten. Also habe ich es ihr nachgemacht, und dabei ist es geblieben.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
... seine Elfmeter, und was ihm bei der Ausführung durch den Kopf geht: „Möglichst gar nichts. Ich bin nur konzentriert auf die Aufgabe, zu hundert Prozent. Alles andere schalte ich ab. Dass man das kann, ist das Entscheidende.“