Der FC Bayern München ohne Thomas Müller? Das war in den vergangenen Jahren kaum vorstellbar, wäre aber fast zur Realität geworden.
Thomas Müller wechselte 2009 fast vom FC Bayern zur TSG Hoffenheim
Müller stand kurz vor FCB-Abschied
Denn der Nationalspieler stand bereits zweimal kurz vor einem Abgang vom deutschen Rekordmeister. Der 32-Jährige hat nun Details zu den beiden Situationen preisgegeben. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
In der Saison 2008/09 hätte Müller die Bayern das erste Mal fast verlassen. „Jürgen Klinsmann konnte mich zu der Zeit nicht gebrauchen und da stand ich kurz vor einem Transfer“, verriet der Offensivspieler im Podcast von Kickbase.
Hoffenheim wollte Müller verpflichten
So wäre er fast bei einem Ligakonkurrenten gelandet. „Hoffenheim wollte mich“, sagte Müller über die TSG, die damals eine furiose Hinrunde gespielt hatte und in der Winterpause punktgleich mit Bayern war.
Der jetzige Publikumsliebling kam jedoch fast nur in der zweiten Mannschaft der Bayern zum Einsatz. Letztlich verhinderten finanzielle Gründe den Transfer im Januar 2009. „Am Ende ging es aber auch um eine Ablöse - ein paar Hunderttausend oder so“, erklärte Müller. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Auch dank des Einsatzes des „Tigers“ blieb er in München. „Am Ende hat Hermann Gerland stark für meinen Verbleib gekämpft - im Sinne des Vereins und auch in seinem eigenen Sinne, weil er mich in der zweiten Mannschaft behalten wollte“, fügte der Weltmeister von 2014 hinzu.
Kovac provozierte fast Müller-Abschied beim FC Bayern
Unter Niko Kovac stand bei Müller erneut ein Abgang zur Debatte, wie er selbst enthüllte. In der Winterpause der Saison 2019/20 machte sich der Bayern-Star Gedanken darüber, eine neue Herausforderung zu suchen, nachdem er in der Hinrunde sieben Spiele in Folge nicht in der Startelf stand.
Allerdings machte er Kovac keinen Vorwurf: „Ich habe mit dem Trainer nie ein Problem gehabt, der Trainer darf seine Entscheidung treffen wie er will.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Stattdessen erläuterte er in typischer Müller-Manier, dass er einfach nicht dauerhaft nur Einwechselspieler sein wollte: „Dafür hatte ich zu dem Zeitpunkt deutlich zu viele Hummeln im Arsch.“
Bekanntlich durfte der 110-malige Nationalspieler danach wieder öfter ran, denn statt ihm musste Kovac im November 2019 seinen Hut nehmen.
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