Es könnte in dieser Vorbereitung für Mainz 05 alles nach Plan verlaufen, souverän gewannen die Hessen ihren Test am Samstag gegen die Würzburger Kickers mit 6:0. Doch hinter den Kulissen sorgte ein Spieler für Unmut bei den 05ern.
Mainz' Mateta sorgt für Ärger

Aufgrund von Undiszipliniertheiten in der vergangenen Woche wurde Top-Stürmer Jean-Philippe Mateta für das Testspiel gegen die Kickers suspendiert. Während seine Mannschaft einen ungefährdeten Sieg feierte, musste der 23-Jährige auf dem Trainingsgelände eine individuelle Einheit abstottern.
"Es gab innerhalb einer Woche drei Verfehlungen, er hat Termine nicht wahrgenommen. Die Summe war zu hoch, da haben wir gesagt: Es gibt für ihn kein Spiel, sondern Läufe", erklärte Mainz-Coach Achim Beierlorzer.
Seit 2018 spielt Mateta bei den Rheinhessen und gilt als großes Talent innerhalb der Mannschaft, war aber in der Vergangenheit schon mehrmals durch "fehlende Ernsthaftigkeit" aufgefallen.
Beierlorzer will Mateta im Auge behalten
"Wenn so etwas im Team drinsteckt, nervt es den einen und den anderen. Wir werden das konsequent nachhalten, das war auch Wunsch der Mannschaft. Geldstrafen in die Mannschaftskasse gibt es ohnehin, aber bei mehreren Aktionen mussten wir sagen: Du kannst nicht spielen, du arbeitest individuell", führte Beierlorzer weiter aus.
Während Mateta alleine seine Runden drehte, konnten sich Adam Szalai (zwei Treffer), Robin Quaison, Jonathan Burkhardt, Marlon Mustapha und Leandro Barreiro vor 250 Zuschauern in die Torjägerliste eintragen.