Oliver Kahn ist nach seiner Entlassung beim FC Bayern Ende Mai weiterhin ohne feste Anstellung. Dafür reist der Ex-CEO durch die Welt, um fremde Fußballkulturen kennenzulernen.
Nach Bayern-Aus und Saudi-Trip: Kahn kündigt nächste Reise an
Nach Saudi-Trip: Neue Kahn-Reise
Nach dem umstrittenen Saudi-Arabien-Trip im Spätsommer teilte Kahn am Samstag per X seine neuen Reisepläne mit – diese nehmen erneut den asiatischen Raum ins Blickfeld. Das Reiseziel soll der 102. der FIFA-Weltrangliste werden: Indien.
„Namaste. Im Jahr 2008 fand mein absolut fantastisches Abschiedsspiel in Indien statt“, leitete der 54-Jährige seinen Beitrag ein. Vor nahezu exakt 15 Jahren absolvierte Kahn auf der Indien-Reise des deutschen Rekordmeisters sein letztes Spiel für die Münchner.
Die Atmosphäre damals: 40 Grad Celsius im Yuba-Bharati-Krirangan-Stadion in Kalkutta, dem mit 120.000 Plätzen zweitgrößten Stadion der Welt. „Kaiser Kahn“-Plakate waren zu sehen.
Kahn mit Bayern-Abschiedsspiel in Indien
Der „Titan“ sollte einen Doppelpack von Jan Schlaudraff und einen weiteren Treffer von Zé Roberto begutachten dürfen – und im Nachgang über die Erfahrung sagen: „Danke für diesen großen Moment meiner Karriere! Danke für diesen großartigen Abend!“
Nun also die Rückkehr! „Nächste Woche werde ich in dieses atemberaubende Land zurückkehren, in seine reiche Kultur eintauchen, Fußballbegeisterte treffen und mehr über die Entwicklung des Fußballs in Indien erfahren.“
Ob Kahn dabei an organisierten Vorträgen teilnimmt, Workshops hält oder wichtige Personen des indischen Fußballs trifft, ist derweil noch nicht offiziell bestätigt.
Dabei ist Kahn nicht die einzige berühmte Fußball-Persönlichkeit, die in diesem Jahr noch nach Indien reisen wird. Auch Ex-Arsenal-Manager Arsene Wenger wird zwischen dem 19. und 23. November Entwicklungshilfe für Fußball im bevölkerungsreichsten Land der Welt leisten.
„Ich würde sagen, dass Indien ein sportliches Land ist, und ich bin zuversichtlich, dass wir den Kindern in Indien große Freude und Spaß am Fußballspielen bringen können“, so der Franzose auf der Webseite des indischen Fußballverbandes.