Der Senegal hat nach zwei verlorenen Endspielen (2002 und 2009) zum ersten Mal den Afrika-Cup gewonnen.
Afrika-Cup: Senegal gewinnt Finale gegen Ägypten - Bouna Sarr verschießt Elfmeter
Senegal jubelt - Entsetzen wegen Salah
Im Finale von Yaoundé setzte sich die Elf von Nationaltrainer Aliou Cissé gegen Ägypten mit 4:2 nach Elfmeterschießen durch.
Bouna Sarr verschoss Senegals dritten Strafstoß - doch die Nordafrikaner vergaben zwei Mal vom Punkt. Sadio Mané, der in der 7. Minute einen Elfmeter verschossen hatte, versenkte den entscheidenden Ball. Damit setzte er sich im Duell der Liverpool-Stars gegen Mohamed Salah durch.
Dieser musste beim Elfmeterschießen tatenlos zusehen, denn der Angreifer war erst als fünfter Schütze eingeplant. Doch Mané entschied die Partie, bevor Salah überhaupt zum Punkt schreiten konnte.
Salah-Entscheidung sorgt für Entsetzen
„Darum sollte dein bester Elfmeterschütze niemals als Letzter antreten“, schimpfte Liverpool-Legende Jamie Carragher auf Twitter: „Das Mo Salah im Finale für Ägypten keinen Elfmeter schießt, ist Wahnsinn.“ Ähnlich äußerte sich Didi Hamann: „Der beste Schütze sollte zuerst antreten.“
In den 120 Minuten zuvor hatte es keinen einzigen Treffer gegeben.
Gastgeber Kamerun hatte sich am Samstag Platz drei durch ein 5:3 im Elfmeterschießen gegen Burkina Faso gesichert. In der regulären Spielzeit hatte Kamerun einen 0:3-Rückstand in ein 3:3 (0:2) verwandelt.