Torhüter Marius Gersbeck vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC hat sich nach seiner Prügel-Affäre im Rahmen der Mitgliederversammlung bei den Fans entschuldigt.
"Größter Fehler meines Lebens": Gersbeck entschuldigt sich nach Prügel-Affäre
Prügel-Affäre: Gersbeck sagt sorry
„Ich habe am 15. Juli den größten Fehler meines Lebens gemacht und bereue diesen zutiefst. Ich bin dankbar dafür, weiterhin meine Erfahrungen in den Dienst der Mannschaft stellen zu dürfen“, sagte der 28-Jährige bei der Versammlung am Sonntag.
„Ich werde euch in Zukunft den Menschen Marius Gersbeck zeigen, der seinen Fehler bereut und für die richtigen Werte und Normen steht. Messt mich an meinem Auftreten, Aussagen und Handeln“, fügte er an.
Mitglieder, die vor Ort waren, berichteten von „absoluter Stille im Auditorium“, keinem Buhruf und anschließend „lautem Applaus“.
Am vergangenen Donnerstag hatte Gersbeck, der sich zuletzt wegen einer körperlichen Auseinandersetzung vor Gericht verantworten musste, nach seiner Begnadigung sein Comeback im Testspiel bei Tennis Borussia Berlin gegeben.
Verfahren wegen schwerer Körperverletzung eingestellt
Zu Wochenbeginn war der Schlussmann, der im Sommer vom Karlsruher SC zu seinem Jugendklub zurückgekehrt war, wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
Ende September hatte das Landgericht Salzburg entschieden, das Verfahren gegen Gersbeck wegen schwerer Körperverletzung unter der Voraussetzung der Zahlung einer Geldstrafe von 40.000 Euro einzustellen. Ihm war zur Last gelegt worden, am 16. Juli im Trainingslager in Zell am See/Österreich einer anderen Person Faustschläge und Tritte versetzt zu haben.
Der Weg zur Nummer eins im Hertha-Tor ist für Gersbeck jedoch weit, Stammtorhüter ist der erst 20 Jahre alte Tjark Ernst.
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Mit Sport-Informations-Dienst