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2. Bundesliga: HSV gegen Bielefeld im VAR-Glück - Viererpacker Kleindienst sorgt für Club-Debakel

HSV im VAR-Glück - Debakel für Club

Die Hamburger haben gegen Arminia Bielefeld lange Zeit Mühe, können aber weiter auf Jattas individuelle Klasse bauen. Heidenheims Tim Kleindienst schafft gegen seinen Lieblingsgegner aus Nürnberg Historisches.
Jatta ist der Hoffnungsträger beim HSV
Jatta ist der Hoffnungsträger beim HSV
© Imago
Die Hamburger haben gegen Arminia Bielefeld lange Zeit Mühe, können aber weiter auf Jattas individuelle Klasse bauen. Heidenheims Tim Kleindienst schafft gegen seinen Lieblingsgegner aus Nürnberg Historisches.

Der Hamburger SV hat dem Tabellenführer Darmstadt 98 in der 2. Bundesliga keine Luft zu Atmen gelassen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Die Hanseaten setzten sich gegen Erstliga-Absteiger Arminia Bielefeld mit 2:1 (1:0) durch und liegen weiterhin vier Punkte hinter den Hessen.

Der VAR bewahrte den HSV in der ersten Hälfte zweimal vor einem Rückstand, wurde die erste Bielefelder Führung durch Frederik Jakel wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. Obendrein blieb den Hamburgern ein strittiger Elfmeter nach VAR-Eingriff erspart.

Jatta als X-Faktor

Bitter für die abstiegsbedrohte Arminia: Nach einem Beinschuss von Miro Muheim gegen Lukas Klünter vollstreckte Ludovit Reis zum schmeichelhaften 1:0. (NEWS: Nächster Dämpfer für Fortunas Aufstiegshoffnungen)

Entscheidender Mann auf Seiten der Hamburger war mal wieder Bakery Jatta, der nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ex-Bundesligaspieler Bastian Oczipka den alten HSV-Vorsprung wiederherstellte.

Der Vorsprung auf den drittplatzierten 1. FC Heidenheim beträgt nach wie vor vier Zähler.

Jatta selbst will den knappen 2:1-Sieg nicht überbewerten: „Wir müssen am Boden bleiben.“ Ein Sieg in der kommenden Partie gegen Tabellenführer Darmstadt sei das Ziel. „Gegen Darmstadt müssen wir versuchen, unser Spiel durchzusetzen“, ist Jatta mit seinen Gedanken schon beim Topspiel.

Kleindienst schreibt Geschichte

Tim Kleindienst hat gegen den 1. FC Nürnberg den ersten Hattrick in der Heidenheimer Vereinsgeschichte markiert. Der Stürmer traf in Hälfte eins dreimal und legte nach dem Wechsel sogar noch eins drauf. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt setzte sich gegen den 1. FC Nürnberg souverän mit 5:0 (3:0) durch und behauptete Platz drei. Der Club mit Coach Markus Weinzierl muss weiter sorgenvoll nach unten schauen.

„Ich habe vor dem Spiel noch nie einen Hattrick gemacht – und in jetzt gleich vier Treffer“, gab sich Kleindienst am Sky-Mikrofon überglücklich, „das ist ein besonderer Moment für mich.“

Das 4:0 war Kleindiensts Saisontreffer Nummer 15 (81.), Marnon Busch (86.) setzte den Schlusspunkt.

Der großgewachsene Strafraum-Stürmer sendete ein Zeichen an die Torjäger-Konkurrenz der 2. Bundesliga: „Natürlich möchte man als Stürmer Torschützenkönig werden.“

KSC gegen Schlusslicht souverän

Der Karlsruher SC hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und sich weiter Luft im Abstiegskampf verschafft. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner gewann das Nachbarschaftsduell beim neuen Schlusslicht SV Sandhausen auch in der Höhe verdient mit 3:0 (1:0).

Jerome Gondorf (8.), Mikkel Kaufmann (52.) und Fabian Schleusener (73.) trafen für die Badener, die nach dem Befreiungsschlag gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) in der Vorwoche den nächsten wichtigen Erfolg einfuhren - die Lage im Tabellenkeller bleibt aber angespannt.

Für den SVS, der durch den Punktgewinn von Jahn Regensburg am Samstag ans Tabellenende gerutscht war, war es die vierte Pflichtspiel-Niederlage nacheinander.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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