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Diese Trainer sind momentan ohne Job

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Der Profi-Fußball ist bekanntermaßen ein schnelllebiges Geschäft. Das gilt vor allem für die Trainer, die bei Erfolglosigkeit zumeist ihren Stuhl räumen müssen. In diesem Sommer warten einige renommierte Coaches noch auf ein neues Engagement. SPORT1 zeigt, welche Trainer momentan verfügbar sind
MARKUS WEINZIERL: Der 44-Jährige machte sich in seinen vier Jahren beim FC Augsburg einen Namen in der Bundesliga. Er führte den FCA überraschend bis in die Europa League. Das qualifizierte ihn für ein Engagement beim FC Schalke, das aber in die Hose ging. Genau wie seine letzte Station beim VfB Stuttgart
SANTIAGO SOLARI: Im November 2018 hatte der frühere Real-Profi das Traineramt bei den Königlichen übernommen. Vier Monate später war der 42-Jährige seinen Job schon wieder los und wurde durch Zinedine Zidane ersetzt. Solari konnte den Negativlauf Reals nicht stoppen, vielleicht bekommt er ja bald eine neue Chance bei einem kleineren Klub
TAYFUN KORKUT: Der gebürtige Stuttgarter besitzt einen deutschen und türkischen Pass. Nachdem er als Co-Trainer bei der türkischen Nationalmannschaft Erfahrung sammelte, zog es ihn in die Bundesliga. Weder in Hannover, Leverkusen oder Stuttgart durfte er allerdings lange auf der Trainerbank sitzen. Zuletzt neun Monate beim VfB
HEIKO HERRLICH: Über Bochum, Unterhaching und Regensburg coachte sich der frühere deutsche Nationalspieler bis in die Bundesliga. Bei Bayer Leverkusen konnte der 47-Jährige aber nie vollends überzeugen. Seit Dezember 2018 ist er auf Jobsuche
LAURENT BLANC: Der Franzose ist bereits seit drei Jahren ohne Anstellung. Zuletzt coachte der 53-Jährige Paris Saint-Germain, zuvor war er für die französische Nationalmannschaft und Girondins Bordeaux verantwortlich. Gerüchte auf einen neuen Job gibt es keine
BRUNO LABBADIA: Ein Coach mit der geballten Bundesliga-Erfahrung ist auf dem Markt. Labbadia trainierte bereits Bayer Leverkusen, den VfB Stuttgart und zweimal den Hamburger SV. Zuletzt arbeitete der 53-Jährige erfolgreich beim VfL Wolfsburg, zwischen ihm und Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke passte es aber nicht. Labbadia war danach häufig im Gespräch, untergekommen ist er noch nicht
MASSIMILIANO ALLEGRI: Der Italiener hat in jeder seiner fünf Saisons als Coach von Juventus Turin die italienische Meisterschaft gewonnen. Trotzdem trennte sich Juve am Saisonende von Allegri, da der erhoffte Triumph in der Champions League ausblieb. Der 51-Jährige coachte noch nie außerhalb seines Heimatlandes
GENNARO GATTUSO: Als Spieler machte der Italiener mit seiner körperbetonten Spielweise als knallharter Sechser von sich reden. Die Milan-Legende übernahm den Herzensklub im November 2017, der 41-Jährige konnte den Erfolg aber nicht zurück nach Mailand bringen. Im Mai diesen Jahres war Schluss. Gattuso sucht eine neue Herausforderung
PÁL DÁRDAI: Der Ungar spielte fast seine komplette Spielerkarriere bei Hertha BSC. Nachdem er diese beendet hatte wurde er in seinem Heimatland zunächst Nationaltrainer und dann Coach der Hertha. Gut vier Jahre lang hatte er in der deutschen Hauptstadt das sagen, jetzt ist er wieder frei
THIERRY HENRY: Der 41-Jährige war zu seiner aktiven Zeit einer der gefürchtetsten Stürmer der Welt. Der Franzose wurde zur Arsenal-Legende und wurde 1998 Weltmeister. Seine Karriere nach der Karriere begann allerdings enttäuschend
Henry konnte als Trainer der AS Monaco nicht überzeugen und wurde nach nur drei Monaten im Amt wieder entlassen. Bei seiner nächsten Station muss er überzeugen
ROBERTO DI MATTEO: Ein Champions-League-Sieger ist zu haben! Im Jahr 2012 gewann der Italiener als Trainer des FC Chelsea den Henkelpott. Ein Jahr später wurde er entlassen. Bei seinen weiteren Stationen auf Schalke und bei Aston Villa hatte der 49-Jährige kein Glück. Vielleicht ja bei der nächsten
CLAUDIO RANIERI: Der 67-Jährige hat in seiner Trainerlaufbahn so einiges erlebt. Ganze 20 Stationen hat der Italiener in seiner Vita als Coach. Zuletzt trainierte er zum zweiten Mal seinen Herzensklub AS Rom. Allerdings nur drei Monate lang
Unvergessen bleibt seine Zeit bei Leicester City. 2016 führte er die "Foxes" als Aufsteiger völlig überraschend zur Meisterschaft in der Premier League. Ein echtes Märchen und eine der größten Überraschungen im modernen Fußball
DOMENICO TEDESCO: Mit nur 31 Jahren wurde der Deutsch-Italiener Trainer von Schalke 04. In seinem ersten Jahr führte er die "Knappen" zur Vizemeisterschaft. Die Königsblauen dachten, mit Tedesco endlich einen langfristigen Trainer gefunden zu haben
Doch dann kam alles anders. Schalke schlitterte in die Krise und der Coach fand keine Lösung in der kritischen Situation. Im März diesen Jahres zog Schalke dann die Reißleine, seitdem ist Tedesco auf der Suche nach seiner nächsten Herausforderung. Potenzial hat er...
ARSÉNE WENGER: Fast 22 Jahre saß der Franzose auf der Trainerbank des FC Arsenal. Er gewann drei Mal die Premier League und sieben Mal den FA Cup. Wenger stieg zur Gunners-Legende auf, konnte in seinen letzten Jahren beim Londoner Klub nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen
Daher war im Sommer 2018 Schluss. Der 69-Jährige genießt seitdem den vorläufigen Ruhestand, machte aber keinen Hehl daraus, noch einen Job im Fußballgeschäft annehmen zu wollen
JOSÉ MOURINHO: "The Special One" ist seit Dezember 2018 ohne Job. Zuletzt coachte der exzentrische Trainer Manchester United, hatte aber am Ende in der Mannschaft nur noch wenig Rückhalt. Vor allem seine Beziehung zu Superstar Paul Pogba war mehr als nur angespannt
Mourinho brennt aber bereits wieder auf eine neue Herausforderung. Der 56-Jährige verriet jüngst, dass er auch Deutsch lerne, um sich auf alle Optionen vorzubereiten. Ein interessantes Angebot blieb bislang aber aus
Diese Trainer sind momentan ohne Job
Der Profi-Fußball ist bekanntermaßen ein schnelllebiges Geschäft. Das gilt vor allem für die Trainer, die bei Erfolglosigkeit zumeist ihren Stuhl räumen müssen. In diesem Sommer warten einige renommierte Coaches noch auf ein neues Engagement. SPORT1 zeigt, welche Trainer momentan verfügbar sind
@SPORT1-Montage:Veith Nurtsch/Getty Images/iStock