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FA Cup: Bizarre Szenen bei Finaleinzug von Manchester United - das sieht man fast nie

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FA Cup: Bizarre Szenen bei Finaleinzug von Manchester United - das sieht man fast nie

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United: Bizarre Szenen bei Fast-Blamage

Manchester United blamiert sich im Halbfinale des FA Cups bis auf die Knochen. Die Red Devils verspielen ein 3:0 gegen einen Zweitligisten und kommen in einem dramatischen Elfmeterschießen doch weiter.
Rasmus Höjlund jubelt alleine
Rasmus Höjlund jubelt alleine
© IMAGO/Every Second Media
SPORT1
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von SPORT1

Was war das für ein irres Spiel? Manchester United hat sich im Halbfinale des FA Cups trotz eines Sieges blamiert! Im Wembley-Stadion von London hatten die Red Devils gegen den Zweitligisten Coventry City bereits mit 3:0 geführt und damit das Finale gegen den Lokalrivalen Manchester City quasi in der Tasche.

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Doch dann spielten sich irre Szenen ab und United vergab den Vorsprung in Bestbesetzung, musste in die Verlängerung und gewann dann doch noch mit 4:2 im Elfmeterschießen. „Sie haben sich am Ende fast blamiert. Mir gefällt nicht, was ich sehe, wenn ich diese Mannschaft beobachte. Ich sehe keine Führungsspieler“, schimpfte Klub-Ikone Roy Keane bei ITV1. „United sah aus wie der Zweitligist.“

Auch Kapitän Bruno Fernandes stimmte zu: „Wir haben uns in eine schlimme Lage gebracht und hätten es vorher beenden müssen. Der Standard dieses Vereins ist viel höher. Wir müssen so viel besser werden.“ Abwehrspieler Harry Maguire fand hingegen: “Es scheint, als ob alle Welt wollte, dass Coventry weiterkommt. Wir haben großen Charakter bewiesen, indem wir drangeblieben sind.“

Bizarre Szenen nach Elfer-Sieg

Casemiros erster Schuss im Elfmeterschießen wurde direkt von Keeper Brad Collins pariert. Diogo Dalot, Christian Eriksen, Bruno Fernandes und Rasmus Höjlund netzten jedoch danach ein. Haji Wright und Victor Torp trafen beim Außenseiter. Doch mit Callum O‘Hare und Ben Sheaf vergaben die Schützen Nummer drei und vier. O‘Hare scheiterte an Andre Onana, Sheaf schoss drüber.

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Nach Höjlunds entscheidendem Treffer im Shootout spielten sich bizarre Szenen auf dem Platz ab. Der Siegschütze selbst rannte jubelnd in Richtung Tribüne, feierte ausgelassen. Der Großteil seiner im Mittelkreis wartenden Kollegen bewegte sich aber nicht vom Fleck, von Jubelstürmen war nichts zu sehen.

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Lediglich Eriksen und zwei weitere Spieler trabten langsam in Richtung Tor zu Höjlund, der alleine vor den Fans stand. Zu tief saß bei weiten Teilen des Teams offenbar der Schock über die zuvor gezeigte Leistung.

Für mächtig Unmut bei den (eigenen) Fans sorgte zudem Offensivspieler Antony, der nach dem Elfmeterschießen eine offenbar hämische Geste in Richtung des Gegners machte. Der Brasilianer blickte in Richtung Coventry-Profis und hielt sich dabei die Hände hinter die Ohren. Womöglich galt die Geste auch den Fans des Underdogs. Eine unwürdige Szene, gerade nach der Quasi-Blamage, befanden viele User in den Sozialen Medien.

Manchester United bricht nach 3:0 völlig ein

Zuvor hatten sich wilde 120 Minuten abgespielt. Scott McTominay (23.), Harry Maguire (45.+1) und Bruno Fernandes (59.) ließen die Fans des Tabellensiebten aus der Premier League von einem souveränen Einzug ins Endspiel träumen.

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Und dann brach die Elf von Trainer Erik ten Hag komplett ein. Die Folge: Der Tabellenachte aus der zweiten Liga kam durch Treffer von Ellis Simms (71.) und Callum O‘Hare (79.) auf 2:3 heran und schaffte in der Nachspielzeit das Unglaubliche.

Weil Uniteds Verteidiger Aaron Wan-Bissaka mit der Hand am Ball war, gab es Elfmeter. Der ehemalige Schalker Haji Wright schoss ein und sicherte so die Verlängerung (90.+5).

Dort hatte United richtig Glück als Simms nur die Unterkante der Latte traf (116.). In der 121. jubelte der krasse Außenseiter bereits über das vermeintliche 4:3. Doch der VAR pfiff den Treffer von Victor Torp aufgrund von Abseits zurück.