Roman Bürki wird bei Borussia Dortmund im Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (ab 20.15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) gegen Hertha BSC den Vorzug vor Roman Weidenfeller bekommen.
Tuchel setzt im Pokal auf Bürki

"Roman Bürki war lange verletzt und wir wollen ihm Rhythmus geben", sagte Trainer Thomas Tuchel am Dienstag in der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel.
Dies habe er zuvor auch Weidenfeller mitgeteilt, der die Entscheidung zugunsten von Bürki akzeptiert habe. "Das hat nichts mit Weidenfellers bisherigen Leistungen zu tun. Er hatte Verständnis dafür", sagte Tuchel.
Tuchel erklärt Verzicht auf Götze
Trotzdem heizt der BVB-Trainer durch seine Entscheidung die Torwart-Diskussion bei Dortmund vermutlich wieder neu an - auch wenn er betonte, dass dies keine "Grundsatzentscheidung" sei und vorerst nur für das Pokal-Achtelfinale gelte. Ursprünglich war beim BVB eine Arbeitsteilung zwischen Bürki (Bundesliga und Champions League) und Weidenfeller (DFB-Pokal) vorgesehen.
Mario Götze bleibt wohl erneut nur die Zuschauerrolle. "Er hat muskuläre Probleme und hat auf das Training verzichtet. Deshalb wird es knapp gegen Hertha", sagte Tuchel über den Edelreservisten.
"Es gibt keinen Streit, keine Animositäten", betonte Tuchel, er sei aber überzeugt, dass Götze "seine Klasse unter Beweis stellen" werde: "Andere haben derzeit mehr Selbstvertrauen und eine bessere Quote, deshalb ist er hinten dran."